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Thüringer Waldziege

Die Thüringer Waldziege stammt aus dem Thüringer Wald in Deutschland.

Dort wurde sie im 19. Jahrhundert gezüchtet, indem man einheimische Ziegen mit Schweizer Saanenziegen und Toggenburger Ziegen kreuzte.

Sie gilt heute als gefährdete Haustierrasse, weil es nur noch wenige Tiere gibt.

Abb

Die Böcke (Männchen) erreichen eine Schulterhöhe von etwa 65 cm und ein Gewicht von 50 - 80 kg.

Die Geißen (Weibchen) sind etwas kleiner und mit einem Gewicht von 50 - 70 kg auch etwas leichter.

Thüringer Waldziegen fressen Gras, Blätter und Zweige.

Sie sind sehr gute Kletterer und können auch steile Hänge im Wald nutzen.

Sie gelten als lebhaft und neugierig, manchmal sind sie aber auch ein bisschen frech.

Die Thüringer Waldziegen liefern reichlich Milch, nämlich 700 - 800 Liter im Jahr (3,5 % Fett).

Die Milch wird oft zu Käse verarbeitet.

Nach einer Tragzeit von 21 bis 23 Wochen bringt die Geiß (Weibchen) ein Junges  zur Welt.

Aber auch Mehrlingsgeburten sind keine Seltenheit.

Die Thüringer Waldziegen liefern  vorzügliches Fleisch.

Weil sie nicht zur „Verfettung" neigen, ist auch das Fleisch älterer Tiere zum Verzehr geeignet. 

Thüringer Waldziegen helfen Wälder und Wiesen offen zu halten, weil sie Sträucher und junge Bäume fressen.

Sie können bis zu 18 Jahre alt werden.



Quelle: Foto: © Medienwerkstatt Mühlacker (MH)

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