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Fünf Wochen nach dem Beben ist die Lage der Menschen in den Katastrophengebieten, nach wie vor verzweifelt, viele Bergdörfer sind nur aus der Luft oder zu Fuß zu ereichen.
Aufgrund der miserablen hygienischen Bedingungen breiten sich Krankheiten wie gefährliche Durchfallerkrankungen aus, die vor allem für Kinder lebensbedrohlich sind.
Die pakistanischen Behörden haben darum gebeten, das Feldlazarett in der 120.000-Einwohner zählenden Stadt Chikar Khas aufzustellen, wo es keine Klinik gibt.
Das mobile Krankenhaus besteht aus zehn Zelten und umfasst Medikamente, medizinisches Gerät, Betten, Decken, einen Stromgenerator und vier Spezialrucksäcke mit medizinischer Ausrüstung.
Mit den Spezialrucksäcken werden Ärzte zu Fuß in abgelegene Gebirgsdörfer gehen, um dort Verletzten und Kranken zu helfen.
Die SOS-Kinderdörfer werden das Feldlazarett der "Operation Heartbeat" übergeben, eine US-amerikanische Organisation, die in der pakistanischen Erdbebenregion Ärzte- und Chirurgenteams im Einsatz hat, darunter auch einheimische medizinische Fachkräfte.
SOS-Mitarbeiter und das Team von "Operation Heartbeat" werden das Feldlazarett gemeinsam in Chikar Khas aufstellen.
Für zwei weitere kleinere Krankenstationen in den Nachbarstädten von Chikar Khas stellen die SOS-Kinderdörfer zudem zehn Zelte zur Verfügung.
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