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Der Rhein fliesst durch manche begnadete Gegenden. Eine davon liegt im deutsch-schweizerischen Grenzgebiet zwischen Schaffhausen und dem Untersee. Auf den nur 20 Kilometern befinden sich an beiden Ufern ungewöhnlich viele kulturhistorische Bauwerke und andere geschichtlichen Zeugen.
Die Menschen strebten offenbar schon früh dort nach Höherem, wo ihnen die Landschaft gefiel, wo mildes Klima vorherrschte, wo es Fische und fruchtbare Böden gab, und wo ihnen deshalb neben der lebensnotwendigen Arbeit Zeit für Musse blieb. Nicht dass unsere Vorfahren die Zeit immer nur sinn- und stilvoll genutzt hätten. Da war beispielsweise jener Schildbürgerstreich der hohen Schaffhauser Herren im Büsinger Vogteistreit oder, in jüngerer Zeit, die Verschrottung des letzten, keineswegs schrottreifen Raddampfers. Dem gegenüber aber stehen Werke, die wir heute vorbehaltlos bewundern. Die Altstädte von Schaffhausen, Diessenhofen und Stein am Rhein gehören dazu, mehrere Klosteranlagen, der Munot, die von einheimischen Handwerkern geschaffenen Interieurs in Bürgerhäusern und Museen. Wer gut hinsieht und hinhört, erfährt auf den folgenden Wissenskarten viele spannende Geschichten.
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