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Bach

Abb Ein Bach ist ein natürliches Fließgewässer.

Mit dem Begriff „Fließgewässer“ bezeichnet man solche Oberflächengewässer, bei denen sich im Gegensatz zu Seen oder Tümpeln das darin enthaltene Wasser über längere Strecken in Bewegung befindet.

Die Bezeichnung „Bach“ wird gewöhnlich dann verwendet, wenn ein Fließgewässer nicht breiter als 5 Meter ist.

Es gibt auch durchaus Bäche, die nicht ständig Wasser führen, sondern in trockenen und regenarmen Zeiten teilweise austrocknen.

Kennzeichen eines Baches sind die Strömungsgeschwindigkeit des Wassers, die Temperaturverhältnisse, der Sauerstoffgehalt, die Lichtverhältnisse, die im Bach lebenden Organismen aber auch die Umweltbelastung durch Chemikalien.

Ein typisches Merkmal für einen Bach ist auch, dass sein Wasserspiegel steigt oder sinkt und die im Bach enthaltenen Gesteine und Stoffe sich verlagern.

Der Lauf eines Baches kann sich somit im Laufe der Zeit verändern, zumindest wenn er naturbelassen ist und der Mensch nicht eingreift.


Bei der Gesamtstrecke eines Baches unterscheidet man zwischen Oberlauf, Mittellauf und Unterlauf.


Verschiedene Arten von Bächen 

Abb Da Gebirgsbäche ein größeres Gefälle haben, herrscht dort eine stärkere Strömung vor, was auch günstige Sauerstoffverhältnisse im Wasser zur Folge hat. Die Gewässersohle eines Gebirgsbaches ist meistens sehr steinig, und Wasserpflanzen sind nur sehr selten anzutreffen.

In Mittelgebirgsbächen ist das Gefälle und damit auch die Strömung geringer als in Gebirgsbächen.

Hier entstehen kleinere Inseln und Kiesbänke immer wieder neu an verschiedenen Stellen im Wasser und bieten den unterschiedlichsten Wasserlebewesen ihre Lebensgrundlage.


In Flachlandbächen ist das Gefälle am geringsten. Hier fließt das Wasser recht gemächlich dahin.

Besonders bei geringer Strömung kommen zahlreiche Wasserpflanzen im Bach vor.


 

Durch die Eingriffe des Menschen kann sich das Leben in einem Bach und sein Verlauf sehr stark verändern.

Begradigungen und die Einleitung von schädlichen Stoffen in die Bäche führen zu beträchtlichen Störungen des natürlichen Verlaufs und zu einer Beeinträchtigung der Selbstreinigungskraft eines Fließgewässers.

Auch die Überdüngung der Felder in Bachnähe hat erhöhte Schadstoffwerte im Bach zur Folge.

 

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