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Wirbelsäule

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Die Wirbelsäule des Menschen besteht aus 32 - 33 miteinander verbundenen Wirbelknochen (lat.: Vertebrae).

Dazwischen liegen die Zwischenwirbelscheiben, die Bandscheiben.

Sie bestehen aus einer Knorpelmasse und sorgen dafür, dass sich die einzelnen Wirbel nicht aneinander reiben.

Der erste Wirbel, der den Kopf trägt und stützt, ist nach dem griechischen Gott Atlas genannt, der die Weltkugel auf seinen Schultern trägt.

Der zweite Wirbel heißt Axis und wird auch Dreher genannt.

Zwischen diesen beiden Wirbeln befindet sich ein Gelenk, das die verschiedenen Bewegungen des Kopfes möglich macht.

Bis auf diese beiden ersten Wirbel sind alle anderen Wirbel gleich geformt.

Die Wirbelsäule gliedert sich in verschiedene Abschnitte 

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- Die Halswirbelsäule besteht aus 7 Wirbeln.

- Die Brustwirbelsäule folgt mit 12 Wirbeln.

- Die Lendenwirbelsäule hat 5 Wirbel.

- Das Kreuzbein weist ebenfalls 5 Wirbel auf, die aber zusammengewachsen sind und einen Knochen bilden.

- Am Ende sitzt das
Steißbein mit vier zusammengewachsenen Steißwirbeln.

 

 

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Die Wirbelsäule erfüllt mehrere Aufgaben für den menschlichen Körper.

Sie ist eine Stütze für den Rumpf, trägt den Kopf und verleiht dem Menschen eine aufrechte Haltung.

Ferner bildet sie den Wirbelkanal, durch den das empfindliche Rückenmark vor Verletzungen geschützt wird.

Denn vom Rückenmark aus laufen die Nerven, die den gesamten Körper des Menschen durchziehen.

Die Wirbelsäule hat vom ersten Halswirbel bis zur Spitze des Steißbeins eine Länge von ungefähr 60-70 cm.

Sie macht damit etwa ein Drittel der Körperlänge aus.

Im Verlaufe eines Tages wird sie um etwa ein Prozent kleiner.

Der Grund liegt darin, dass durch das Körpergewicht beim Stehen und Gehen ein Druck auf die Bandscheiben ausgeübt wird, der sie flacher werden lässt.

Daher sind Menschen am Abend geringfügig kleiner als am Morgen.

 

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Doch das gleicht sich nachts wieder aus.

Wenn der Mensch liegt und der Druck des Körpergewichts auf die Bandscheiben nachlässt, erhalten sie wieder ihre ursprüngliche Größe.

Wenn sich dieser Vorgang allerdings im Laufe des Lebens tagtäglich wieder holt, verlieren die Bandscheiben allmählich ihre " Elastizität. Unter Elastizität versteht man die Fähigkeit eines Körpers nach einer Verformung wieder die ursprüngliche Gestalt anzunehmen.

Und auch die Spannkraft von Bändern und Muskeln lässt immer mehr nach.

So ist es zu erklären, dass ein Mensch im Alter um 2 – 5 cm schrumpfen kann.

 

Quelle:
Fotos und Grafik: Copyright © 2006 Medienwerkstatt Mühlacker Verlagsgesellschaft mbH und deren Lizenzgeber. Alle Rechte vorbehalten.

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