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Jemandem das Wasser nicht reichen können

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Da die Menschen außer mit dem Löffel früher vielfach mit den Händen gegessen haben, wurde den Gästen vor einem Ritterbankett von den Bediensteten einer Burg eine Schale mit Wasser gereicht, damit sie sich die Hände reinigen konnten.

Diese Bediensteten war vom Rang her niedriger gestellt als die Gäste des Burgherren.

Der Ausdruck

„Jemandem das Wasser nicht reichen können“

bedeutet heute:

Jemand ist weniger tüchtig, begabt und fähig als ein anderer.

 

 

Quelle:
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