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Engelstrompete

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Die Engelstrompete (oft auch Stechapfel genannt) ist mit ihren langen, kelchartigen, weißen bis cremefarbigen Blüten eine attraktive Zierpflanze, die eine Höhe von bis zu fünf Metern erreichen kann.

Sie gehört zu den Nachtschattengewächsen.

Die Gattung umfasst mehrere Arten, die aus den Anden und dem südlichen Südamerika stammen.

Die Blätter stehen wechselständig und sind eiförmig mit einem gewellten Rand.

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Vielen Menschen ist aber nicht bewusst, dass sie sich mit der dekorativen Pflanze eine der hierzulande giftigsten Blühpflanzen überhaupt in der Garten stellen.

Die ganze Pflanze, vor allem aber die Wurzeln und die Samen, sind sehr stark giftig.

Das Nachtschattengewächs enthält Alkaloide, welche erregend wirken, die Herzfrequenz beschleunigen und die Blutgefäße erweitern.

Der Verzehr oder intensiver Kontakt mit der Pflanze kann den Tod zur Folge haben.

Schon der intensive Duft der Blüten soll in einzelnen Fällen zu Vergiftungen oder narkotischen Wirkungen mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen führen.

 

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Anzeichen für eine Vergiftung sind ein allgemeiner Erregungszustand sofort nach dem Verzehr.


Aber auch Erbrechen und Durchfall, heiße Haut, Gesichtsröte, trockene Schleimhaut, Schluckbeschwerden, Heiserkeit, Pupillenerweiterung, Sehstörungen, Herzbeschwerden, Krampfanfälle, Pulsbeschleunigung, Pupillenerweiterung gehören zu den bekannten Vergiftungserscheinungen.

Schon geringste Mengen können zu diesen Symptomen führen.

Besonders für kleine Kinder, die vielfach alles in den Mund stecken, ist die Engelstrompete eine sehr gefährlich Pflanze.

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Daher sollte die Engelstrompete möglichst nicht in den heimischen Garten oder auf dem Balkon gepflanzt werden.


Derjenige, der auf die Zierpflanze trotzdem nicht verzichten will, sollte darauf achten, dass ihr Kinder nicht zu nahe kommen.

Beim Zurückschneiden der Pflanze sollten unbedingt Schutzhandschuhe getragen werden.

Die Engelstrompete verträgt keinen Frost. Vor den ersten Herbstfrösten müssen die Pflanzen in frostfreie Räume verbracht werden.

Für die Überwinterung als Kübelpflanze genügt ein nicht unbedingt sehr heller, aber kühler und frostfreier Raum.

 

Quelle:
Fotos: Copyright © 2007 Medienwerkstatt Mühlacker (MF)
www.grundschulmaterial.de

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