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Ehemaliger Kesselraum und Maschinenhaus

Abb

Das Ausstellungsgebäude des Museums liegt parallel zum Hebewerk. Früher befanden sich in diesem Gebäude das Kesselhaus, das Maschinenhaus sowie eine Schmiede und Werkstatt.

In den Räumen des ehemaligen Kesselhauses ist heute die Ausstellung des Museums zu besichtigen.

Bei der Restaurierung des alten Schiffshebewerks und der übrigen Gebäudeteile war das Kesselhaus stark beschädigt und auch von der Ausstattung war nichts mehr erhalten.

Früher standen hier drei große Dampfkessel, die aber schon vor vielen Jahren abgerissen wurden.

Heute steht im Museum ein Modell des Kessel- und Maschinenhauses. Es wurde von dem Modellbauer Manfred Knapp in monatelanger Arbeit gebaut.


Abb Früher waren alle drei Dampfkessel eingemauert, in diesem Modell jedoch ist der rechte Dampfkessel ohne Einmauerung abgebildet. Im Kessel und in den Röhren befand sich Wasser.

Dieses Wasser wurde durch ein Kohlenfeuer unter den Röhren stark erhitzt. Durch einen hohen Schornstein entwich der Rauch in die Luft.

Der nach oben steigende Wasserdampf wurde zunächst in den Dampfsammler geleitet und von hier aus durch eine Dampfleitung zu den Dampfmaschinen.

Diese Dampfmaschinen arbeiteten ähnlich wie eine Schiffsdampfmaschine, hatten aber hier natürlich eine andere Aufgabe.

 

Abb Sie trieben einen Dynamo an, mit dem Strom erzeugt wurde. Dieser so erzeugte Strom wurde am Hebewerk für verschiedene Zwecke benötigt. Zunächst einmal brauchte man in den Gebäuden und am Hebewerk Licht.

Wichtig war aber auch der Antrieb für die drei Elektromotoren des Hebewerks. Der größte dieser Elektromotoren stand mitten auf dem Hebewerk und drehte die vier Spindeln, die zum Heben und Senken des Troges gebraucht wurden.

Zwei weitere Elektromotoren benötigten Strom zum Senken und Heben der großen Tore des Hebewerks. Auch die Motoren des Kreiselpumpen, die sich im Maschinenraum befanden, benötigten natürlich Strom.

Diese Pumpen waren für die ausreichende Wasserversorgung im oberen Kanal (Oberwasser) wichtig, um dort einen ausreichend hohen Wasserspiegel zu gewährleisten.

 

Quelle:
Die Wissensseiten zum Thema "Kanalstufe Henrichenburg/Waltrop" entstanden mit freundlicher Unterstützung durch
„Westfälisches Industriemuseum Altes Schiffshebewerk Henrichenburg; Landschaftsverband Westfalen-Lippe“

Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363/97070
www.schiffshebewerk-henrichenburg.de
Literaturangabe: Käptn‘ Henri kennt sich aus; Ein Museumsführer, Lese- und Bastelbuch für Mädchen und Jungen ab 10
Herausgeber: Westfälisches Industriemuseum Altes Schiffshebewerk Henrichenburg; Landschaftsverband Westfalen-Lippe 1996

Fotos: Medienwerkstatt Mühlacker

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