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Fehlerlesen: Braunbären (ab Klasse 4)

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Der Braunbär gehört zu den Großbären und ist eine Art der Bären, die in drei Erdteilen vorkommt: in Asien, in Europa und Nordamerika.

Die meisten Braunbären leben heute noch in Amerika, besonders in Alaska und Kanada, während es bei uns in Deutschland heute keine Braunbären mehr gibt.

Ihr Lebensraum sind bergige Landschaften, in denen nur wenige Bäume stehen.

Sie suchen aber immer Gegenden mit einzeln stehenden Bäumen auf, da diese einen Schutz für die jungen Bärenkinder bieten. Denn die erwachsenen Bärenmännchen erlegen sogar ihre jungen Artgenossen.

Da ein zu schwerer männlicher Bär ihnen nicht folgen kann, klettern die jungen Bärenkinder auf Bäume mit dünnen Ästen, um sich vor solchen Angriffen zu schützen.

Braunbären sind sehr große und starke Tiere mit einem gedrungenen Körperbau. Die größten Tiere werden bis zu 600 kg schwer und sind aufgerichtet bis zu 3 m hoch.

Sie haben ein langes, dichtes und dunkelbraunes Fell, in einigen Gegenden kommen auch Braunbären mit einem teilweise goldbraunen oder schwarzen Fell vor. Der große Kopf ist länglich und mit kleinen, rundlichen Ohren versehen.

Im Gebiss der Bären fehlen die Schneidezähne.

Statt dessen haben sie breite, ziemlich flache Backenzähne. An den kurzen Beinen haben die Braunbären flache Füße, deren fünf Zehen lange gebogene Krallen haben. Der Schwanz ist sehr kurz.

Braunbären leben alleine oder in Familiengruppen und sind tagsüber oder nachts aktiv. In Gebieten, in denen diese Bären stark gejagt wurden, sind sie zu reinen Nachttieren geworden.

Die Lebensräume, die von Braunbären bewohnt werden, bieten im Winter für die großen, hungrigen Tiere nicht genügend Nahrung. Daher halten Braunbären eine Winterruhe, nachdem sie sich im Herbst ein Fettpolster zugelegt haben.

Die Zeit bis zum Frühjahr verbringen sie Erdhöhlen, die sie sich oft selbst graben.

Allerdings schläft der Braunbär nicht durch, wie andere kleinere Säugetiere, die einen Winterschlaf halten, sondern er wacht immer mal wieder auf, um sich etwas zu fressen zu suchen.

Die Sinnesorgane des Bären sind sehr gut ausgeprägt. Kleinste Bewegungen können sie noch aus dem Augenwinkel wahrnehmen. Geräusche und menschliche Stimmen hören sie auch noch aus 270 Meter Entfernung. Und ihr feiner Geruchssinn macht es möglich, Aas schon aus kilometerlanger Entfernung zu riechen.

Normalerweise greifen die Braunbären den Menschen nicht an, sondern flüchten eher, wenn sie menschliche Stimmen hören.

Gefährlich kann es nur werden, wenn ein Wanderer zwischen Muttertier und ein Bärenjunges gerät. Dann fühlen sich die Bären bedroht, und es kann vorkommen, dass sie den Menschen angreifen. Ein solcher Tatzenhieb des Braunbären kann tödlich enden.

 

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Quelle:
Fotos: Copyright © 2007 Medienwerkstatt Mühlacker Verlagsgesellschaft mbH und deren Lizenzgeber. Alle Rechte vorbehalten.

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