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Rhododendronzikade

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Die Rhododendronzikade ist eine prächtig gefärbte, schlanke Kleinzikade.

Sie erreicht nur eine Körperlänge von 8 - 9 mm.

Rhododendronzikaden kommen in Parks und Gärten mit Rhododendronbüschen vor.

Diese Zikaden sind in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts über England aus Nordamerika eingeschleppt worden.

Ihre Oberseite ist grün. Auf jedem der beiden Vorderflügel befinden sich zwei rote Längsstreifen.

Das Schildchen ist braunrot, während die Unterseite und die Beine eine gelbe Färbung aufweisen.

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Die Rhododendronzikaden leben von Juli bis November.

Im Herbst stechen die Weibchen ihre Eier in die Knospen des Rhododendron.

Im Mai schlüpfen daraus die gelblichen Larven, die sich über mehrere Häutungen bis zum Juli zu erwachsenen Zikaden entwickeln.

Die Larven entwickeln sich an den Rhododendronbüschen, während die erwachsenen Insekten auch an anderen Pflanzen saugen.

 

Bemerken kann man die Rhododendronzikade, weil sie auf den Büschen lebhaft hin und her springt.

Oft sonnen sie sich auch in großen Scharen auf der Blattoberseite.

Die Larven hingegen findet man auf der Blattunterseite, wo auch oft ihre leeren Hüllen kleben.

Bei der Eiablage soll durch die Zikaden zusätzlich ein Pilz übertragen werden, der an den Rhododendronbüschen die braunen Knospen verursacht.

Man vermutet auch, dass das Knospenstreben an den Rhododendronbüschen auf diese Zikadenart zurückzuführen ist.

 

Quelle:
Fotos: Copyright © 2007 Medienwerkstatt Mühlacker (MF)
www.grundschulmaterial.de

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