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Ackerwinde

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Die Ackerwinde (lat.: Convolvulus arvensis) ist in ganz Europa verbreitet und kommt auf Äckern, auf Wegen, Wiesen, Schuttplätzen und auch in Gärten vor.

Sie wächst auch an trockenen Standorten und gedeiht besonders gut auf lehmigem Boden.

Sie bildet schöne, zarte, etwa 4-5 cm große Trichterblüten, die zartrosa oder bläulich getönt sein können.

Die Blüten gehen morgens bei Sonnenschein auf und verblühen schon bis zum Mittag.

Die Ackerwinde ist eine windende, mehrjährige Pflanze.

Im Boden bildet sie ein Netzwerk von Wurzelsträngen aus, die immer wieder neue Sprossen hervortreiben, auch wenn man die Pflanze oberflächlich gejätet hat.

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Von der sehr ähnlich aussehenden Zaunwinde unterscheidet sich die Ackerwinde durch die Blüten. Bei der Zaunwinde werden die Blüten etwa doppelt so groß wie bei der Ackerwinde.

Während die Blüten bei der Zaunwinde durchgehend strahlend weiß sind, sind sie bei der Ackerwinde zartrosa oder bläulich getönt.

Obwohl die Ackerwinde hübsche Trichterblüten bildet, ist sie in Gärten und auf Äckern nicht gerne gesehen. Denn sie rankt sich an den Kulturpflanzen empor und hemmt mit ihrem raschen Wachstum die anderen Pflanzen.

Die Stängel können sich innerhalb von wenigen Stunden um eine andere Pflanze oder Stütze winden.

Die Ackerwinde ist eine altbekannte Heilpflanze.

Ihre Blüten bieten viel Nektar und Pollen für Insekten. Vom Vieh werden die Pflanzen als Bestandteil im Heu gerne gefressen.

 

 

Quelle:
Fotos: Copyright © 2007 Medienwerkstatt Mühlacker
www.grundschulmaterial.de

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