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Zaunwinde

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Die Zaunwinde kommt in allen gemäßigten Zonen der Nord- und Südhalbkugel vor.

Sie wächst bevorzugt auf feuchtem, nährstoffreichen Lehmboden und ist an Zäunen, Wegen, Waldrändern, Ufern und Gebüschen häufig zu finden.

Die mehrjährige Pflanze hat sehr tief reichende Wurzeln, dass selbst aus kleinen Bruchstücken noch neue Triebe wachsen können.

Die Triebe der Zaunwinde werden bis zu drei Meter lang und winden sich gegen den Uhrzeigersinn überall empor, wo sie Halt finden, wachsen aber auch am Boden entlang.

Wenn andere Pflanzen von der Zaunwinde überwuchert werden, leidet ihr Wachstum oft darunter und sie sterben sogar manchmal völlig ab.

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Die Blätter der Zaunwinde sind am Grunde pfeilförmig und wachsen wechselständig am Stängel.

Die Blütezeit der Zaunwinde liegt zwischen Juni und Oktober.

Sie blüht mit großen, weißen Trichterblüten, die etwa 4 bis 6 cm lang werden.

Die Blüten sind geruchlos, sehen aber sehr anmutig aus, als wären sie die Blüten einer Zierpflanze, was oftmals darüber hinwegtäuscht, dass es sich um eines der gefürchtetsten Unkräuter handelt, das nur sehr schwer auszurotten ist.

Die Blüten der Zaunwinde öffnen sich nur bei trockenem Wetter, können dann aber sowohl tagsüber als auch nachts geöffnet sein. Nur bei feuchtem Wetter sind die Blüten geschlossen.

Die Zaunwinde weist viel Ähnlichkeit mit der Ackerwinde auf, aber ihre Blüten sind erheblich größer.

Ferner sind die Blüten der Zaunwinde immer weiß, während die Blüten der Ackerwinde zartrosa oder bläulich getönt sind.

Die Zaunwinde findet auch als Heilpflanze Verwendung. Der bittere Pflanzensaft kann bei Magen- und Darmkatarrh oder Lungenkrankheiten angewendet werden.

Die Bestäubung der Blüten erfolgt durch Nachtschmetterlinge und Schwebfliegen.

 

 

Quelle:
Fotos: Copyright © 2007 Medienwerkstatt Mühlacker
www.grundschulmaterial.de

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