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- Hirsche allgemein

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Die Hirsche (lat.: Cervidae) sind Paarhufer aus der Familie der Säugetiere. Zu ihnen gehört u. a. das Reh, der Rothirsch, der Damhirsch, das Rentier und der Elch.

Das auffälligste Merkmal der Hirsche ist das Geweih, das viele unterschiedliche Formen aufweisen kann und in der Regel nur von den Männchen getragen wird.

Bei den meisten Hirscharten bildet sich in jedem Jahr ein neues Geweih, das am Ende des Winters oder zu Beginn des Frühlings abgeworfen wird.

Im Laufe des Sommers wächst dann ein neues Geweih nach.

Bei den Männchen dient das vollentwickelte Geweih als Waffe bei ihren Kämpfen um die Führung eines Rudels.

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Das natürliche Verbreitungsgebiet der Hirsche ist Europa, Asien, Afrika und Amerika.

Sie bewohnen eine Vielzahl von Lebensräumen von den Polargebieten bis hin zu den Tropen. Man findet sie in Grasländern, Wüsten, Wäldern und Sumpfgebieten.

Die Größe der Hirsche ist sehr unterschiedlich.

Die Kopfrumpflänge schwankt zwischen 0,7 und 2,9 Metern. Die Schulterhöhe kann von etwa 30 und 190 Zentimeter reichen, und das Gewicht zwischen 7 und 800 Kilogramm.

 

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Der größte lebende Vertreter der Hirsche ist der Elch, der kleinste Hirsch ist der Pudu. Bei den meisten Arten ist das Männchen erheblich größer und schwerer werden als das Weibchen.

Auch die Körperform ist der Hirscharten ist recht verschieden.

Neben sehr schlanken Hirschen gibt es auch gedrungene Tiere. Die Beine sind allerdings stets schlank und außergewöhnlich lang, während der Schwanz bei fast allen Arten meistens nur ein recht kurzer Stummel ist.

Das Fell hat den meisten Hirscharten eine graue oder braune Färbung und weist teilweise weiße Flecken auf, so wie sie auch bei den Jungtieren oft zu finden sind.

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Die meisten Hirsche leben in Gruppen, deren Größe je nach Art und Lebensraum unterschiedlich sein kann.

Oftmals sind diese Rudel Haremsgruppen, bei denen ein Männchen mit mehreren Weibchen und dem Nachwuchs zusammenlebt und keine männlichen Konkurrenten neben sich duldet.

Während der Paarungszeit tragen die Männchen oft erbitterte Kämpfe um das Paarungsvorrecht aus.

Diese Kämpfe fechten sie mit den hauerartigen Eckzähnen oder dem Geweih aus.

Zur Verständigung mit ihren Artgenossen und zur Markierung ihres Reviers setzen die Hirsche Sekrete aus den Drüsen am Kopf und an den Füßen und auch Urin ein.

Die Hirsche sind reine Pflanzenfresser und Wiederkäuer. Sie ernähren sich von Blättern, Gräsern, Knospen, Zweigen und Rinde.

Die Paarung findet in den gemäßigten Regionen meistens im Herbst oder Winter statt.

Nach einer Tragezeit von sechs bis neun Monaten bekommt die Hirschkuh ein oder zwei Junge, sehr selten werden auch drei oder vier Jungtiere geboren.

 

Quelle:
Fotos 1 und 2: © 2007 Medienwerkstatt Mühlacker (MF) / www.grundschulmaterial.de
Fotos 3 und 4: © 2007 Medienwerkstatt Mühlacker und deren Lizenzgeber. Alle Rechte vorbehalten.

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