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Roter Sichler

Abb Der Rote Sichler gehört zur Familie der Ibisvögel und lebt im Norden von Südamerika. Er lebt bevorzugt in Feuchtgebieten und hält sich daher am liebsten in Sumpfgebieten und Flussniederungen auf.

Im seichten Wasser und auf Schlickflächen sucht er dort mit seinem langen, gekrümmten Schnabel nach Krabben, Würmern, Weichtieren und kleinen Fischen.

Der Rote Sichler ist ein geselliger Vogel, der in Kolonien lebt. Die Tiere einer Kolonie gehen in Gruppen auf Nahrungssuche und verbringen auch die Nächte gemeinsam. Anders als andere Vögel, ist der Rote Sichler sehr ruhig und stößt nur selten Laute aus.

Das Nest wird aus vom Männchen herbeigeschafften Stöckchen gebaut und befindet sich meistens in den Kronen von Mangrovenbäumen. Das Weibchen legt zwei bis vier Eier, die abwechselnd vom Männchen und Weibchen in ungefähr 25 Tagen ausgebrütet werden.

Die Jungen sind schon nach wenigen Wochen flügge und müssen dann von ihren Eltern bei der Futtersuche angelernt werden. Das Gefieder der Jungvögel ist zunächst oberseits graubraun und unterseits weißlich.

Erst allmählich bildet sich dann das leuchtend rote Federkleid aus, das in der Nahrungsaufnahme seinen Grund hat. In dem Panzer von Krabben und Krustentieren befindet sich ein Stoff (Karotinoide), der für das rote Farbpigment verantwortlich ist. Wenn der Rote Sichler über einen längeren Zeitraum diesen Stoff nicht durch die Nahrung ausnimmt, verblasst sein Federkleid.

 

 

Quelle:
Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Jürgen Rei
www.zeigezeit.de

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