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Kritisch einkaufen

Jeder einzelne Konsument hat durch seine Kaufentscheidung Einfluss auf die Industrie. Indem du dich für tierfreundliche Produkte entscheidest, unterstützt du Anbieter, die keine Tiere quälen, und entziehst den anderen dein Geld.

Überleg mal, worauf du achtest, wenn du etwas kaufst: Preis? Aussehen? Material und Inhaltsstoffe? Denkst du darüber nach, woher ein Produkt kommt? Nach welchen Kriterien kauft deine Familie ein?

Lebensmittel 

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Informiere dich, wo es in deiner Nähe Fleisch, Milchprodukte und Eier aus biologischer und artgerechter Haltung gibt oder Produkte, die ganz auf tierische Bestandteile verzichten. Bio-Produkte sind zwar in der Regel teurer, schmecken aber oft besser. Haushalte, die Bio-Lebensmittel kaufen, geben insgesamt trotzdem oft weniger Geld aus, weil sie zum Beispiel nur einmal in der Woche Bio-Fleisch essen statt viermal die Woche das günstige vom Discounter.

Marken, die eine artgerechte Haltung der Tiere garantieren, sind zum Beispiel Neuland oder Demeter.

Tierische Inhaltsstoffe sind auch in vielen Produkten enthalten, wo wir sie gar nicht vermuten. Zum Beispiel in Süßigkeiten: Viele Gummibärchen enthalten Gelatine, die aus Haut, Knochen und Schwarten von Schweinen oder Rindern gemacht wird.
Guck einfach mal ganz genau auf die Inhaltsstoffe, die auf der Packung stehen. Und greife dann zur gelatinefreien Alternative.

 

Kosmetik und Reiningungsmittel 

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Frage in der Drogerie nach, ob für deinen Lippenstift oder dein Shampoo Tierversuche gemacht wurden. Erkundige dich nach Produkten und Firmen, die auf Tierversuche verzichten.

Gute Nachrichten von der EU: Die neueste Kosmetik-Richtlinie verbietet Tierversuche für die Herstellung von Kosmetika ab 2013 generell.

Für die Herstellung der meisten Haushalts- und Reinigungsmittel werden übrigens auch Tierversuche durchgeführt. Diese sind teilweise gesetzlich vorgeschrieben. Doch es geht auch anders. Durch die gezielte Verwendung von tierversuchsfreien Reinigungsmitteln und den Griff in Omas Trickkiste kannst du Tierversuche verhindern.

Mode 

Abb Jacken mit Nerzkragen, Stiefel mit Hasenfell – das gilt zurzeit wieder als angesagt. Dass dafür Tiere leiden und sterben mussten, darüber denken viele Käufer nicht nach. Aber du! Und musst deshalb nicht mal frieren. Bei Winterjacken gibt es tolle Modelle mit künstlichem Fellkragen. Und warme Stiefel gibt es ebenfalls aus Synthetik.

Manche Leute finden es schick, sich einen echten kleinen Fuchschwanz ans Handy zu hängen oder ihn als Schmuck am Fingerring zu tragen. Die kuscheligen Anhängsel sind meist gefärbt und kaum noch als echter Pelz zu erkennen. Deshalb denken die Leute, die so was kaufen, nicht darüber nach, was sie da tragen. Aber du weißt, dass das nicht hip ist, sondern grausam, und dass der Fuchs sein Fell nicht freiwillig hergegeben hat.

 

Quelle: Projekt "Tierisch engagiert", www.tierisch-engagiert.de
Fotos: www.pixelio.de

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