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Hilfe für Hunde

Die Lebensumstände vieler Tiere 

Abb In zahlreichen südlichen Gebieten gibt es viele leidende Tiere: Hunde, die an zentimeterkurzen Ketten schutzlos der prallen Sonne oder nachts der Kälte ausgesetzt sind und nur selten Futter und frisches Wasser bekommen; klapperdürre Katzen und Hunde, die von Hunger und Krankheit gezeichnet sind; Welpen, die in entlegenen Gegenden oder Mülltonnen zum Sterben ausgesetzt werden.
Deutsche Tierschützer haben verschiedene Vereine gegründet, um diesen Tieren zu helfen.

Aufgaben des Vereins und Möglichkeiten, ihn zu unterstützen 

Abb Eine Aufgabe eines solchen Vereins ist es zum Beispiel, gefundene Tiere aufzupäppeln und sie an tierliebe Menschen in Deutschland zu vermitteln. Dafür werden neben neuen zukünftigen Besitzern immer sogenannte Flugpaten gesucht, die bei ihrer Urlaubs-Rückreise ein Tier in die neue Heimat Deutschland begleiten und dort anderen Tierschützern oder den neuen Besitzern übergeben.
Außerdem werden auf der Insel immer wieder Tiere kastriert, damit sie sich nicht noch weiter vermehren.
Die Tierschützer sind auch immer bemüht, Paten für Tiere zu finden, die sich nicht mehr vermitteln lassen, weil sie zu alt oder krank sind. Als Pate trägt man mit einem Spendenbeitrag dazu bei, dass Futter-, Tierarztkosten usw. für dieses Tier weiterhin sichergestellt sind.

 

Abb Eine weitere wichtige Aufgabe ist es, südliche Bevölkerung wie auch die Menschen in Deutschland auf das Elend der Tiere hinzuweisen und Hilfsmöglichkeiten zu zeigen. Dies kann neben einer Geld- oder Sachspende (zum Beispiel Medikamente, Futter, Hundedecken, Halsbänder usw.) auch bedeuten, sich als Pflegestelle für einen Hund zur Verfügung zu stellen. Das bedeutet, einen Hund bei sich zu Hause aufzunehmen bis er ein endgültiges neues Zuhause gefunden hat.

Der Alltag der Tierschützer 

Abb Der Alltag der Tierschützer besteht neben der Pflege der Tiere auch darin, viele Dinge zu organisieren, zum Beispiel Tierarzttermine, Fahrten zum Flughafen (um Tiere für den Flug nach Deutschland einzuchecken) oder auch Fahrten zu einem Ort, an dem den Tierschützern zum Beispiel ausgesetzte Tiere gemeldet wurden.
Außerdem müssen viele Gespräche mit den Kollegen in Deutschland geführt werden, um den reibungslosen Ablauf einer Vermittlung sicherzustellen und sich auszutauschen.
Da die Tiere meistens auf Fotos im Internet anzusehen sind, müssen immer aktuelle Bilder gemacht werden und diese mit einer Beschreibung des Tieres auf die Homepage gestellt werden.
In Deutschland kümmern sich dann weitere (oft ehrenamtliche (nicht bezahlte)) Helfer darum, geeignete Pflegeplätze und neue Herrchen und Frauchen für die Katzen und Hunde zu finden. Dazu gehört auch, sich vorher bei einer "Vorkontrolle" ein Bild davon zu machen, wie das Tier in dem neuen Zuhause untergebracht sein wird.


Es gibt viele verschiedene Vereine, die sich so oder so ähnlich für die Tiere im Süden einsetzen und ihnen dabei helfen, ein besseres Leben führen zu können.
In Tierheimen, bei Tierärzten oder im Internet kann man viele weitere Informationen über ihre Arbeit wie auch über Möglichkeiten, ihnen bei ihrer Arbeit zu helfen, finden.
Diese Vereine können nur bestehen bleiben, wenn sie von vielen Menschen unterstützt werden, da die Arbeit sehr viel Zeit und Geld kostet.

 

Quelle:
Informationen und Fotos: Mit freundlicher Genehmigung des Tierschutz La Palma e.V. (2004)

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