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„Unter den Linden”

Abb Als Herzstück führt der Boulevard vom „Brandenburger Tor” zur Schlossbrücke. Dieser alte Reitweg über Charlottenburg nach Spandau wurde schon früh mit Linden bepflanzt, damit man das Stück im Schatten reiten konnte. Unter Strafandrohung wurde den Berlinern auferlegt, darauf zu achten, dass nicht die Schweine den Weg ständig aufwühlen. Es war lange Zeit üblich, dass in den Städten auch Kleinvieh gehalten wurde.

Ab 1710 wurde der Boulevard auch mit prächtigen Bauten „geschmückt”. Es entstanden so das Zeughaus, das Kronprinzenpalais, das Opernhaus und das Palais für Prinz Heinrich – heute Humboldt Universität, die Staatsoper, die Akademiebibliothek – die wegen der Fassade von den Berlinern „Kommode” genannt wird, und die St. Hedwigs Kathedrale.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Boulevard eine Trümmerwüste. Schon während des „Dritten Reiches” hatten die Nationalsozialisten begonnen die Linden abzuholzen, weil unter Anleitung von Speer eine große Ost-West-Achse die Stadt durchziehen sollte.

Am Beginn der Linden steht ein Denkmal des Alten Fritz. Auch die Berliner gingen und gehen gern hier spazieren. So entstand auch der Schlager: „Untern Linden untern Linden geht spazieren die Mägdelein ...”

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Quelle: Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
© Land Berlin/Thie
© Land Berlin/Gläser

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