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Podenco

Vorkommen und Aussehen 

Abb

Hunde dieses alten Pharaonenhund-Typs findet man heute noch auf den Balearen, den Kanarischen Inseln, auf Malta, Sizilien und Kreta.

Podencos sind schöne, überaus elegante Hunde, die vom Menschen sehr viel Geduld erfordern. Ihr Fell kann glatt- oder rauhaarig sein. Die meistverbreiteste Farbe ist ein warmes rot mit oder ohne weißen Flächen, manchmal fast ganz weiß. Auch Rotschimmel oder schwarz-weiße Tiere sind häufig vertreten.
Sie zeichnen sich alle durch eine enorme Ähnlichkeit aus, zum Beispiel große, fledermausartige Stehohren, hohe Läufe, einen geräumigen Brustkorb, eine lange, meist hoch aufgerichtete Rute, einen Kopf mit einer langen Schnauze und türkis- bis bernsteinfarbene, hell schimmernde Augen.
Die Schulterhöhe bei Rüden beträgt 55 - 64 cm, die Hündinnen sind etwas kleiner.
Podencos besitzen den grazilen Körperbau der Windhunde.

Charakter und Eigenarten 

Abb Sie bellen wenig und sind fremden Menschen gegenüber eher zurückhaltend und scheu, "ihren" Menschen gegenüber jedoch sehr anhänglich, fürsorglich und außerordentlich zärtlich.
Podencos können schnell und ausdauernd laufen. Dies gilt selbstverständlich auch für die anderen Windhundrassen. Sie können stundenlang in Feld und Wald buddeln, wo sie die Spur von Kaninchen oder Mäusen aufgenommen haben.
Außerdem möchten diese Hunde gerne spielen, ausdauernd schmusen, auf dem Sofa oder im Bett liegen und sich ausgiebig pflegen.

All diese Bedürfnisse sollte man vor der Anschaffung beachten und prüfen, ob man ihnen auf Dauer wirklich gerecht werden kann.

 

Geschichte 

Abb Podencos gehören zu den ältesten noch existierenden Hunderassen der Welt.
Der Ursprung dieser grazilen, sehr sensiblen und wendigen Hunde liegt in Ägypten.
Als Ur-Vater vieler Windhunde wird der Pharaonenhund genannt, der Tesem, welcher wahrscheinlich durch die Phönizier von Ägypten aus in die Länder rund um das Mittelmeer gebracht wurde. Auch der berühmte Totenwächter aus den Gräbern des alten Ägyptens, Anubis, soll ein Pharaonenhund und kein Schakal gewesen sein.
Dies würde auch sein graziler, langgezogener Windhundkörper mit der langen Schnauze bestätigen.

 

Quelle:
Informationen und Foto 1: Mit freundlicher Genehmigung von M. Andrae-Wagner, www.hundehilfe-ibiza.de (2004)
Fotos 2 und 3: Mit freundlicher Genehmigung von www.tierschutz.lapalma.com (2004)

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