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Der Fliegenpilz

Abb Der Fliegenpilz hat seinen Namen wegen seiner Verwendung als Fliegenfänger.
Kleine Pilzstücke wurden früher in eine Milchschale gelegt. Fliegen, die von dieser vergifteten Milch getrunken haben, sind einige Zeit danach gestorben.

Daran ist schon zu erkennen, dass es sich bei diesem Pilz um einen Giftpilz handelt, der auf keinen Fall gegessen werden darf. Fliegenpilzvergiftungen können beim Menschen zu schweren Gesundheitsstörungen führen und wenn größere Mengen verzehrt werden, führt das nicht selten zum Tod.

Der Pilz kommt von Juli bis in den Oktober hinein in Nadelwäldern vor und wächst auch häufig unter Birken. Er ist gut erkennbar an seiner leuchtend roten Huthaut mit weißen Tupfen. Die Lamellen auf der Unterseite des bis zu 20 cm breiten Hutes sind weiß. Auch der Stil kann bis zu 20 cm hoch werden.

Obwohl der Pilz eigentlich giftig und gefährlich ist, stellt er für manche Menschen ein Glückssymbol dar. Man findet ihn häufig auf Glückwunschkarten abgebildet. Woher diese Beliebtheit kommt, ist nicht genau bekannt. Vielleicht liegt es daran, dass man den Fliegenpilz in vielen Kulturen früher als Rauschmittel verwendete und er deshalb als Glücksbringer angesehen wurde.

 

 

Quelle: Foto: Georg Müller (www.pilzepilze.de)

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