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Der Grüne Knollenblätterpilz

Abb Der gefährlichste aller Pilze!
Schon der Genuss von Teilen eines einzigen Pilzes kann auf den Menschen tödlich wirken. Wenn sich nach sechs bis dreißig Stunden die ersten Anzeichen einer Vergiftung einstellen, besteht kaum noch Aussicht auf Rettung. Alljährlich kommt es leider mehrfach zu solchen Todesfällen.

Die Erkennungsmerkmale des Grünen Knollenblätterpilzes sind
• weiße Lamellen,
• ein weißer bis grünlicher Stiel
• und oft im Boden versteckter Knolle
• sowie der hell - bis olivgrün oder grünlichweiße Hut.

Manchmal wird der junge Pilz mit dem Champignon verwechselt. Und der Champignonpilz ist ja bekanntlich ein beliebter Speisepilz. Aber hier gibt es für die Pilzsucher einen klaren Unterschied:

Champignons haben rosafarbene bis violettbraune Lamellen und riechen vielfach nach Anis, während der Knollenblätterpilz fast geruchlos ist.
Der Grüne Knollenblätterpilz wird bis zu vierzehn Zentimeter hoch und beinahe zwölf Zentimeter breit. Er kommt vor allem in Laubwäldern unter Eichen und Rotbuchen vor, selten jedoch auf Waldwiesen und beinahe nie in Nadelwäldern.

 

 

Quelle: Foto: Georg Müller (www.pilzepilze.de)

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