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Tiere im Winter

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Tiere durchleben den Winter auf unterschiedliche Weise. Es gibt die sogenannten "winteraktiven Tiere", die "Winterschläfer", die "Winterruher" und die "Zugvögel". Außerdem gibt es Tiere, die in eine sogenannte "Winterstarre" fallen.

Die meisten Tiere bleiben im Winter bei uns. Sie ernähren sich in der kalten Jahreszeit von dem, was die Natur gerade zu bieten hat.
Zu den WINTERAKTIVEN TIEREN gehören zum Beispiel Hirsche und Rehe, Hasen, Wildschweine, Füchse und viele einheimische Vögel.
Diese Vögel werden auch "Standvögel" genannt. Dazu zählen Amseln, Meisen, Buchfink, Eichelhäher und andere.

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Der WINTERSCHLAF ist ein Tiefschlafzustand vieler Säugetiere (und sogar einiger Vögel in den Gebieten mit einem ausgeprägten Winter). Er ist scheinbar eine Maßnahme der Natur, um das Problem der Ernährungsschwierigkeiten während der kalten Jahreszeit zu lösen.
Winterschläfer leben in dieser Zeit von einem Fettpolster, das sie sich im Herbst angefressen haben. Die Körpertemperatur und alle Körperfunktion werden in dieser Zeit stark abgesenkt: Igel zum Beispiel atmen statt 40 bis 50 Mal pro Minute nur noch ein bis zwei Mal, das Herz schlägt statt 200 nur noch fünf Mal pro Minute. Die Körpertemperatur sinkt von 36 Grad auf 1 bis 8 Grad Celsius herab.
Winterschläfer sind ziemlich abgemagert, wenn sie erwachen. Dann müssen sie schnell ganz viel Futter finden.
Der Winterschlaf beginnt im Oktober oder November und endet meistens im März / April. Somit schlafen die Tiere also etwa 4 Monate. Am Ende des Winters haben sie ungefähr 3000 Stunden geschlafen.
Igel, Fledermäuse, Siebenschläfer und andere Tiere halten Winterschlaf.

Dachs, Eichhörnchen, Waschbär und Braunbär halten WINTERRUHE, ohne dabei ihre Körpertemperatur abzusenken. Sie haben sich einen Nahrungsvorrat angelegt. Sie schlafen viel, aber ab und zu werden sie wach und suchen nach ihren Vorräten.

 

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Amphibien (zum Beispiel Frösche) und Reptilien fallen in WINTERSTARRE. Ihr Körper passt sich der Außentemperatur an. Unter Moos, dem Wurzelwerk von Bäumen oder im Schlamm verbingen sie so bewegungsglos die kalte Zeit.

 

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Einige Vögel finden im Winter kein Futter bei uns. Sie fliegen einzeln oder in Gruppen in wärmere Länder im Süden und heißen deshalb ZUGVÖGEL. Im Frühling kommen sie wieder. Störche, Kraniche, Schwalben und Stare und andere gehören zu den Zugvögeln.
Die Strecken, die dabei zurückgelegt werden, sind enorm:
die Küstenseeschwalbe hält mit 15000 Kilometern Zugstrecke von Grönland bis nach Südafrika den Rekord.

Wie diese Vögel ihren Weg finden, ist noch nicht ganz erforscht. Die Stare richten sich nach der Sonne. Andere Vögel wie die Grasmücken ziehen nachts und richten sich scheinbar nach den Sternen.

 

Quelle:
Fotos 1 und 2: Medienwerkstatt
Foto 4: www.herpetofauna.at
Foto 3 und 5: www.vinckx.de (2004)

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