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Das Schwäbisch-Hällische Landschwein

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Das Schwäbisch-Hällische Landschwein ist eine Hausschweinrasse, die es in geringer Zahl nur noch in Baden-Württemberg gibt, und zwar in der Gegend der Stadt Schwäbisch Hall.

Vor knapp 200 Jahren hat der württembergische König Wilhelm I chinesische Maskenschweine nach Baden-Württemberg geholt und durch die Vermischung mit einheimischen Schweinerassen ist das Hällische Schwein entstanden. Es hat eine sehr hohe Fleischqualität.

Trotzdem ist es in den letzten 60 Jahren fast ausgestorben, weil die Verbraucher nur noch sehr mageres Fleisch essen wollen. Heute gibt es wieder mehr landwirtschaftliche Betriebe, weil die Zahl der Menschen zunimmt, die gesundes Fleisch essen wollen und bereit sind, dafür auch etwas mehr Geld auszugeben.

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Eber werden 90 cm groß und 275-350 kg schwer,
Sauen
80 cm und 222-275 kg.
Kopf, Hals und Hinterbeine sind schwarz,
Vorderbeine und Körper sind nicht pigmentiert.
Das Fleisch eines Landschweines ist fest, etwas dunkler und hält auf Grund seiner gesunden Zellstruktur den Saft besonders gut.
Die Farbe des Fleisches ist dadurch etwas kräftiger.
In der Pfanne befindet sich ein leckerer Krustenbraten

 

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Haltung und Fütterung
Die Ställe sind hell, luftig und mit Stroh eingestreut. In manchen Betrieben haben die Tiere auch Auslauf hinaus auf Wiesen. Schweine sind von Natur aus sehr saubere Tiere, wenn man ihnen bei der Haltung die Chance dafür gibt.

Die Schweine bekommen während der Mast betriebseigenes
Getreide mit vitaminreichem Futterkalk und Eiweiß aus Erbsen - und Bohnenschrot.
Die Züchter des Landschweines verzichten auf Wachstumsförderer, Medikamente und Antibiotika.
Ebenso verboten ist der Einsatz von gentechnisch veränderten Futtermittel. Eine besondere Bedrohung der Landwirte ist deshalb die Erlaubnis der Regierung, dass in Baden-Württemberg auch mit Gentechnik Experimente stattfinden können.

Gegen Gentechnik bei Nahrungsmitteln sollten alle Menschen protestieren.

Rudolf Bühler hat vor rund 25 Jahren die Rasse des Schwäbisch-Hällischen Landschweines vor dem Aussterben gerettet. Er ist Vorsitzender einer in Deutschland einmaligen Erzeugergemeinschaft von Landwirten, deren Ziel es ist, die Tiere artgerecht zu halten. Sie bekommen nur bestes und gesundes Futter zum Fressen. Verboten sind Medikamente und Tiermehl.

Alle an der Gemeinschaft angeschlossen Bauern bringen Ihre Tiere auch selbst in den gemeinschaftlich betriebenen Schlachthof, wo sie unter Aufsicht von Tierärzten artgerecht geschlachtet werden.
Dadurch werden den Tieren lange und quälende Transporte erspart. In dem kleinen Film könnt Ihr Tiere von Herrn Bühler auf seinem Hof sehen.

 

Quelle: Video mit freundlicher Genehmigung von Rudolf Bühler
Fotos: Baden-Württemberg Marketing

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