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Pflege des Hundes

Abb Wer einen Hund hat, hat viel Verantwortung für das Wohlergehen des Tieres. Um sicherzustellen, dass es dem Hund gut geht, sind jeden Tag viele Dinge zu beachten:

Täglich muss man seinen Hund füttern und dafür sorgen, dass er immer frisches Wasser zum Trinken zur Verfügung hat. Fress- und Wassernapf müssen jeden Tag mit heißem Wasser gereinigt werden, damit sich keine Keime oder Bakterien darin vermehren.
Natürlich muss auch immer dafür gesorgt sein, dass Futter im Haus ist.

Außerdem ist es ganz wichtig, mit dem Hund mehrmals am Tag spazieren zu gehen, am Besten insgesamt etwa 2 Stunden.
Auch sollte jeden Tag Zeit dafür sein, den Hund zu streicheln und zu kraulen, denn das ist für das Wohlbefinden der meisten Hunde und für die Beziehung zwischen Mensch und Tier von großer Bedeutung.

 

Augen, Ohren, Maul und Haut sollten zum Beispiel während der Fellpflege kontrolliert und die Ohren ein Mal pro Woche mit einem angefeuchteten Tuch ganz vorsichtig gereinigt werden. Wenn man dies wirklich regelmäßig macht, merkt man schnell, wenn der Hund eine Krankheit, eine Entzündung oder ähnliches hat.

Man muss je nach Rasse (Größe, Felllänge und -beschaffenheit,...) täglich, mindestens aber ein Mal pro Woche den Schlafplatz des Hundes reinigen.
Nach der Rasse richtet sich auch, welche Pflege das Fell des Hundes braucht. Für kurz- und glatthaarige Rassen zum Beispiel braucht man einen Striegel, für langhaarige Hunde eine normale Haarbürste, einen Kamm, eine Drahtbürste und vielleicht sogar einen Entfilzungskamm.

 

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Auch die Reinigung der Zähne sollte nicht vernachlässigt werden, wenn der Hund lange gesund bleiben soll. Es gibt hierfür - statt der Zahnbürste - zum Beispiel Kaustangen, Kauknochen und ähnliches Kauzeug, oft aus Büffel- oder Rinderhaut. Der Hund hat an diesen Dingen lange zu kauen. Dabei wird das Zahnfleisch durchblutet, die Gebissmuskulatur gekräftigt und die Zähne gereinigt.

Läuft der Hund wenig auf hartem Untergrund, kann es vorkommen, dass sich die Krallen nicht ordentlich abnutzen. Dann müssen sie gekürzt werden. Dies kann man beim Tierarzt machen oder sich dort zeigen lassen.

Abb Ungefähr alle drei Monate muss jeder Hund eine Wurmkur machen. Da Hunde viel im Gras schnüffeln und dies auch oft fressen, besteht immer wieder die Gefahr, dass sie auf diesem Weg Wurmeier aufnehmen, aus denen dann im Darm Würmer schlüpfen. Diese vermehren sich und ernähren sich von den Stoffen aus der Hundenahrung, die der Hund eigentlich selbst braucht. Flöhe und Zecken sind weitere "ungebetene Gäste", die sich gern auf Hunden niederlassen, dort aber nicht sein sollten. Zecken können Krankheiten übertragen, Flohbisse können zu unangenehmem Juckreiz führen.

Mindestens ein Mal im Jahr muss ein Besuch beim Tierarzt stattfinden. Hier bekommt der Hund seine Schutzimpfung (zum Beispiel gegen Tollwut und Staupe) und kann rundherum einmal vom Fachmann oder der Fachfrau untersucht werden.

 

Quelle:
Fotos: Mit freundlicher Genehmigung von T. Andrae-Wagner, Tierhilfe Ibiza e.V., www.hundehilfe-ibiza.de (2004)

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