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Buckelwal

Aussehen 

Abb Der Buckelwal ist ein oft in Küstennähe vorkommender Wal. Mit einer Länge von etwa 13 m sind Buckelwale relativ kleine Bartenwale. Ihr Gewicht liegt bei 30 Tonnen.

Der Buckelwal ist auf der Oberseite blauschwarz bis schwarz gefärbt, auf der Unterseite meist weißlich. Ober- und Unterkiefer wie auch die Vorderkante der Flipper sind mit Beulen ("Tuberkeln") besetzt. Auf der Haut befinden sich außerdem Seepocken.

Abb Buckelwale haben sehr lange Flipper. Die Finne ist recht winzig, dahinter befindet sich ein sogenannter Buckelkamm, der bis zum Ende des Schwanzstiels verläuft. Die Hinterkante der gewaltigen Fluke ist stark gebogen. Wegen der unterschiedlichen Färbung der Flukenunterseite lassen sich einzelne Tiere gut (wieder-)erkennen.

 

Vorkommen und Verhalten 

Abb Der Buckelwal lebt in allen Ozeanen. Die Sommerquartiere liegen dabei in kühlen ("polaren") Meeren, die Winterquartiere in tropischen und subtropischen Gewässern.

Buckelwale sind schnelle Schwimmer, die sich durch hohe Luftsprünge auszeichnen, bei denen sie sich mit dem gesamten Körper aus dem Wasser erheben.

Der Gesang der Buckelwale gehört zu den beeindruckendsten Tierlauten. Man hat festgestellt, dass es bei den Gesängen sogar verschiedene Dialekte gibt. Gesungen wird nur in den Winterquartieren.

Buckelwale leben allein oder in kleinen Gruppen von zwei bis neun Tieren. Kühe mit Neugeborenen werden oft von einem Bullen begleitet, der sie vor aufdringlichen anderen Wale beschützt. Die Tragzeit der Weibchen beträgt etwa zwölf Monate. Junge sind bei der Geburt etwa 4 m groß. Ein Buckelwal kann 75 Jahre alt werden.

Nahrung 

Abb

Die Nahrung besteht vor allem aus Krill, und zu einem kleinen Teil auch aus Fischen. Gefressen wird nur in den Sommerquartieren. Im Winter zehren Buckelwale von ihren Fettreserven.

Buckelwale haben manchmal eine besondere Jagdtechnik. Sie tauchen unter einen Fischschwarm und umkreisen ihn von unten. Dabei lassen sie Luftbläschen aus dem Blasloch entweichen. Die Bläschen steigen nach oben und bilden so eine Art Netz um die Fische. Mit aufgesperrtem Maul schwimmen die Wale dann in diesem Kreis an die Oberfläche und können ihre Nahrung aufnehmen.

Zu Zeiten des Walfangs wurden die Barten zum Beispiel zur Herstellung von Schirmen verwendet.

 

Quelle:
Foto 1: Wikipedia (2005, GNU Free Documentation License)
Fotos 2,3,4: Rainer J. Wagner, Wikipedia (2005, GNU Free Documentation License)

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