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Woraus besteht eine Kerze?

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Für eine qualitativ hochwertige Kerze benötigt man eine gute Brennmasse und den richtigen Docht.

Traditionelle Brennmassen sind Paraffin, Stearin und Bienenwachs.

Darüber hinaus werden heute auch gehärtete Öle pflanzlichen oder tierischen Ursprungs - z.B. Palmwachs - eingesetzt.

Die Verfügbarkeit, der Preis sowie die Verarbeitbarkeit bei den verschiedenen Herstellungsmethoden der modernen Kerzenproduktion bestimmen letztlich ihren Einsatz.

Dabei ist die Reinheit der eingesetzten Rohstoffe das entscheidende Kriterium.

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Die Brennmasse Paraffin wird überwiegend aus dem fossilen Rohstoff Erdöl gewonnen.

Aufgrund seiner physikalisch-chemischen Eigenschaft ist Paraffin für alle Kerzen-Herstellungsverfahren geeignet.

Hochgereinigte Paraffine besitzen eine sehr gute Brennqualität.

Stearin ist ein festes, kristallines Gemisch verschiedener Fettsäuren, die aus tierischen bzw. pflanzlichen Fetten und Ölen gewonnen werden.

Stearinkerzen sind besonders tropffest, da die sich um den brennenden Docht bildenden „Brennteller" recht trocken bleiben.

Zudem ist Stearin härter als die meisten anderen Wachsarten. Dies macht Stearinkerzen allerdings auch bruchempfindlicher.

Reine Stearinkerzen können nur im Gießverfahren hergestellt werden.

Bienenwachs ist ein Stoffwechselprodukt der Honigbiene. Das Wachs wird an der Bauchseite der Baubienen ausgeschieden und zum Wabenbau eingesetzt.

Die Farbe und den angenehmen Geruch bekommt das Bienenwachs im Laufe der Zeit durch Kontakt mit Honig und Pollen.

Naturgemäß steht dieser Rohstoff nur begrenzt zur Verfügung.

Bienenwachskerzen benötigen aufgrund ihrer Konsistenz stärkere Dochte als normale Kerzen.

 

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Palmwachs ist die Bezeichnung für eine Reihe unterschiedlicher wachsartiger Produkte, die zumeist aus den Früchten der Ölpalme gewonnen werden.

Kerzen aus diesem natürlichen Rohstoff benötigen in Analogie zum Bienenwachs aufgrund ihrer höheren Konsistenz stärkere Dochte.

Der Docht

Von dem richtig ausgewählten Docht hängt das optimale Brennverhalten entscheidend ab.

Dochte bestehen überwiegend aus Baumwollgarnen und werden auf speziell dafür entwickelten Maschinen geflochten.

Sowohl die Baumwollgarne als auch die geflochtenen Dochte werden zunächst gereinigt und danach chemisch präpariert.

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Die Präparation verhindert unter anderem, dass der Docht nach dem Auslöschen nachglüht.

Aufgabe des Dochtes ist es, das flüssige Brennmaterial zur Dochtspitze zu transportieren, wo es in der Flamme verbrennt.

Wichtig: Der Docht muss auf die jeweilige Kerzenart, den Kerzenrohstoff, die Kerzenform, die Kerzenabmessung und das Kerzenherstellungsverfahren (in Hinsicht auf Saugfähigkeit, Garnart/-stärke, Flechttechnik und chemische Präparation) abgestimmt werden.

 

Quelle:
Mit freundlicher Genehmigung und Unterstützung von:
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Fotos: Gütegemeinschaft Kerzen
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