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1. Fabeln allgemein

Äsop, der um 600 vor Christus in Griechenland lebte, gilt als der Begründer der europäischen Fabeldichtung.

Obwohl seine Tierfabeln nun schon zweieinhalb Jahrtausende alt sind, sind ihre Lehren auch heute noch aktuell und zeitgemäß.

Die in den Fabeln angesprochenen menschlichen Eigenschaften und Schwächen sind nie Aufsehen erregend oder außergewöhnlich.

Es handelt sich um typische menschliche Eigenschaften wie Neid, Dummheit, Geiz, Eitelkeit, Faulheit, Stolz, Missgunst ...

Die Stoffe und Figuren stammen aus dem Erfahrungsbereich des kleinen Mannes im Griechenland des 6. Jahrhunderts vor Christus.

Im Mittelpunkt der Handlung stehen oft Tiere, Pflanzen oder andere Dinge, die typische menschliche Eigenschaften aufweisen. Sie handeln, denken und sprechen wie Menschen.

Mit einer Fabel soll zugleich Unterhaltung und Belehrung erfolgen.

Die Verwendung der Tiere als handelnde Figuren in den Fabeln dienen dem Autor häufig als Schutz vor Kritik oder Bestrafung, denn er übt keine direkte Kritik, etwa an Zeitgenossen aus.

In jeder Fabel ist eine Lehre enthalten, die aber nicht immer direkt ausgesprochen wird, weil der Leser sie selbst herausfinden soll, oder weil sie ganz offensichtlich ist.

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