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Juri Alexejewitsch Gagarin – Der erste Mensch im All

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Am 12. April 1961 wurde in der Sowjetunion das erste bemannte Raumschiff der Welt (Wostok I.) auf eine Umlaufbahn um die Erde gebracht.

Der Kosmonaut dieses Raumschiffes war der FliegermajorJuri Alexejewitsch Gagarin.

Damit begann das Zeitalter der bemannten Weltraumfahrt.

Juri Gagarin wurde am 9. März 1934 geboren. Er wuchs in einem Dorf namens Kluschino als Sohn eines Zimmermanns auf.

Im Jahre 1945 zog seine Familie nach Gschatsk um. Hier machte Juri Gagarin eine Ausbildung als Gießer.

Während er das Industrietechnikum in Saratow an der Wolga besuchte, entdeckte er seine Liebe zur Fliegerei und trat im Jahre 1954 dem örtlichen Fliegerklub bei. Schon ein Jahr später steuerte er die einmotorige Jak-18 selbstständig.

Im gleichen Jahr trat er in die sowjetischen Streitkräfte ein und wurde in die Fliegerschule in Orenburg aufgenommen.

Mit seinen Kameraden träumte Juri Gagarin vom Mondflug und zeichnet Raumschiffmodelle. Auf einem Tanzabend lernte er die Ärztin Walentina Gorjatschewa kennen, die er im Jahre 1957 heiratete.

Eine Woche nach seiner Heirat trug Sputnik 2 die Hündin Laika ins All.

Im Jahre 1960 wurde Juri Gagarin unter einer Vielzahl von Bewerbern als Kosmonaut für eine bemannte Raumfahrt ausgewählt und erhielt eine entsprechende Ausbildung.

Die Wostok I. wurde am 12. April 1961 um 09.05 Uhr Moskauer Zeit (07.05 MEZ) von Baikonur in Kasachstan in eine Umlaufbahn um die Erde geschossen.

Juri Gagarin umrundete in 108 Minuten mit dem Raumschiff einmal die Erde und landete sicher und wohlbehalten wieder auf der Erde.

Auf dem Landeplatz steht heute ein Denkmal, und der Jahrestag seines Raumfluges wird dort noch feierlich gegangen.

Juri Gagarin wurde zum Helden der Sowjetunion ernannt und erhielt den Lenin-Orden.

Anschließend startet er zu mehr als 30 Auslandsreisen. Jeder wollte ihn sprechen hören, und viele Menschen drängelten sich, um ihm die Hand zu schütteln.

Um den Nationalhelden keinem Risiko auszusetzen, durft Juri Gagarin vorerst weder Flugzeuge steuern noch Fallschirmabsprünge machen.

Als er am 27. März 1968 endlich doch wieder einen Übungs- und Vorbereitungsflug für einen zweiten Start, mit dem neuen Raumschiff "Sojus" machen durfte, verunglückt Juri Gagarin tödlich.

Die genauen Umstände des Unglücks sind bis heute nicht vollständig geklärt.

Bei seiner Beisetzung erwiesen ihm Hunderttausende von Menschen die letzte Ehre. Seine Urne befindet sich in Kremlmauer auf dem Roten Platz in Moskau.

In der sowjetischen Raumfahrtgeschichte wurde Gagarin zum Helden und zur Legende, die bis heute fortlebt. Die Stadt Gschatsk wurde noch im Jahr seines Todes nach ihm umbenannt.

Neil Alden Armstrong sagte über Gagarin: „Er hat uns alle in den Weltraum gerufen." Armstrong nahm einen Orden Gagarins mit zum Mond, denn Gagarins größter Wunsch war es, selbst einmal zum Mond zu fliegen. Doch diesen Traum konnte sich Juri Gagarin nicht mehr erfüllen.

 

 

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