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Pierre Baron de Coubertin – Der Vater der modernen Olympischen Spiele

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Der französische Pädagoge und Historiker Pierre Baron de Coubertin gilt als Vater der modernen Olympischen Spiele.

Seine Idee war es, die Olympischen Spiele in moderner Form aber unter möglichster Annäherung an die Antike und auf internationaler Grundlage wieder aufleben zu lassen.

Pierre de Coubertin wurde am 1. Januar 1863 in Paris geboren als Sohn einer alteingesessenen Adelsfamilie geboren.

Ursprünglich sollte er Offizier werden, doch er studierte Kunst, Philologie und Jura und widmete sich anschließend der Erziehungspolitik.

Coubertin vertrat die Ansicht, dass die sportliche Ausbildung und Betätigung ein wichtiger Bestandteil jeder Erziehung sein müsse und setzte sich für diesen Gedanken ein.

Ab 1880 trat er - beeinflusst durch die Ausgrabungen im griechischen Olympia - für eine Wiederbelebung der Olympischen Spiele ein.

Zwei Jahre verfolgte er diese Absicht, die er schließlich auch durchsetzen konnte.

Am 23. Juni 1894 wurde das Internationale Olympische Komitee in Lausanne gegründet und Pierre de Coubertin übernahm das Amt des Generalsekretärs.

Das Komitee konnte die griechische Bevölkerung davon überzeugen die ersten Olympischen Spiele im Jahre 1896 erstmals wieder in Athen auszutragen.

Diese ersten Olympischen Spiele der Neuzeit fanden vom 6. bis zum 15. April 1896 statt. In neun verschiedenen Sportarten gab es 43 Wettbewerbe. Es beteiligten sich 262 Sportler aus 14 Staaten.

Pierre de Coubertin schuf das Motto: „citius - altius - fortius" „Höher, weiter, schneller" und entwarf auch die Olympiaflagge mit den fünf ineinander verschlungenen Ringen.

Seitdem finden entsprechend dem antiken Zeitraum einer Olympiade alle vier Jahre (mit Unterbrechungen 1916 sowie 1940 und 1944 während der beiden Weltkriege) die Olympischen Spiele statt.

Coubertins Idee war es zunächst, dass nach dem olympischem Idealbild nur erwachsene, männliche Einzelkämpfer an den Spielen teilnehmen sollten.

Doch Frauen von der Teilnahme an den Spielen auszuschließen, konnte er in der sich emanzipierenden Welt auf Dauer natürlich nicht durchsetzen.

Coubertin, der auf Lebenszeit zum Ehrenpräsidenten aller Olympischen Spiele ernannt wurde, starb am 2. September 1937 in Genf.

Im Jahre 2008 finden die 29. Olympischen Spiele in der chinesischen Hauptstadt Peking statt.

 

 

Quelle:
Foto: http://memory.loc.gov/

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