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Allgemeines über Ziegen

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Ziegen sind wiederkäuende Paarhufer, die mit den Schafen verwandt sind. Zu diesen Huftieren, die zwei Hufe aufweisen, gehören auch Schweine, Rinder, Hirsche, Kamele und Giraffen.

Als Huftiere bezeichnet man Säugetiere, deren Zehen von Hufen aus Horn umgeben sind.

Die Wildziegen, von denen die Hausziegen abstammen, sind Bewohner von Gebirgen in Eurasien und Nordafrika. Ihr besonderes Kennzeichen sind die Hörner, die bei beiden Geschlechtern vorhanden sind.

Bei den Männchen sind die Hörner groß, massig und meist säbelartig gekrümmt.

Bei den Weibchen sind sie kleiner, seitlich etwas zusammengedrückt und meistens gerade und höchstens ein wenig nach hinten gebogen.

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Ziegen haben mit gedrungenem Rumpf und dicke, starke Beine.

Das Haarkleid ist kurz und nie zottig. Die Männchen haben einen Kinnbart.

Die Schwanzunterseite ist nackt; dort befinden sich bei den Männchen Duftstoffdrüsen, die für den bekannten scharfen Bocksgeruch verantwortlich sind.

Es gibt vier Arten von Wildziegen:

Steinbock, Iberiensteinbock, Schraubenziege und Bezoarziege.

 

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Der Iberienbock oder Spanische Steinbock unterscheidet sich vom Alpensteinbock vor allem durch seine Hörner, die bei den Männchen nicht gleichmäßig gekrümmt, sondern aufwärts, abwärts und am Ende wieder aufwärts geschwungen sind.

Die Schraubenziege, auch Markhur genannt, ist an ihren je nach Unterart mehr oder weniger stark schraubig gedrehten Hörnern erkennbar. Diese Hörner können bei den Männchen, entlang der Windung gemessen, 160 cm messen, bei den Weibchen sind sie aber sehr kurz (25 cm).

Mit einer Kopfrumpflänge der Männchen bis zu 170 cm und einer Schulterhöhe bis zu 115 cm ist die Schraubenziege die größte Wildziege. Ihr Verbreitungsgebiet sind die Hochgebirge nordwestlich und westlich des Himalaja.

Die Bezoarziege ist die Stammform der Hausziegen und kommt heute noch auf Kreta und in Westasien vor.

Bezoarziegen wurden schon vor mehr als 8000 Jahren in mehreren Gebieten ihres Vorkommens als Haustiere gehalten - also noch vor dem Rind.

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Von den Hausziegen nutzt der Mensch seit je her die Milch, das Fleisch und ihr Leder.

Die mitteleuropäische Hausziegenzucht war vor allem in der Schweiz verbreitet, woher die weiße, hornlose Saanenziege, die ähnliche, aber kleinere Appenzeller Ziege, die hellbraune, langhaarige Toggenburger Ziege und die schwarzweiße Walliser Ziege stammen.

In Deutschland stellt die im Flachland verbreitete ungehörnte Weiße Edelziege zwei Drittel des Ziegenbestandes, während die Bunte Edelziege mehr in süddeutschen Höhengebieten gehalten wird.

Die Jahresmilchleistung bester Hausziegen beträgt 1200 Liter.

 

Quelle:
Fotos: Hausziegen fotografiert von Kilian / Schüler einer 3. Klasse, der sich Wissenskarten zum Thema "Ziegen" gewünscht hat

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