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Lesotho

Allgemeines und Geschichtliches 

Abb FLÄCHE: 30.355 qkm.
BEVÖLKERUNGSZAHL: 2.293.200
BEVÖLKERUNGSDICHTE: 76 pro qkm.

Über die frühe Geschichte Lesothos ist relativ wenig bekannt, sicher ist nur, dass die Region von Bantu-Stämmen besiedelt war, als 1818 die Zulu das Gebiet zu erobern begannen. In der Folgezeit gab es immer wieder Konflikte mit Südafrika.

1993 erklärte sich Lesotho zur konstitutionellen Monarchie mit einem König als Staatsoberhaupt, dessen Nachfolger von einem Stammesrat zu bestimmen ist. Der König hat weder gesetzgebende noch ausführende Befugnisse. Nach dem Tod von König Moshoeshoe II. bei ein Verkehrsunfall im Januar 1996 wurde sein Sohn Letsie III. zum König und Staatsoberhaupt ernannt.

Lage und Klima 

Abb Das Aussehen von Lesotho wird von den Drakensbergen bestimmt, die von Nordosten in Richtung Osten verlaufen. In den Drakensbergen entspringt der Oranje, der das Land durchzieht und hier liegt auch der höchste Berg mit 3.482 m.

Die Berge fallen zum Westen hin ab und gehen in eine Hochebene über, den fruchtbarsten Teil des Landes. Lesotho ist ein verhältnismäßig wasserreiches Land inmitten einer sehr trockenen Region

Das Klima ist gemäßigt, mit zwei ausgeprägten Jahreszeiten. Der Sommer fällt mit der Regenzeit (Oktober bis April) zusammen, der Winter dauert von Mai bis September. Januar und Februar sind die heißesten Monate in Lesotho.
Im großen und ganzen gilt Lesotho als Land des blauen Himmels mit mehr als 300 Sonnentagen im Jahr.

 

Sehenswürdigkeiten 

Da viele der einheimischen Pflanzen vom Aussterben bedroht sind, wurde der Naturschutz in den letzten Jahren verstärkt betrieben. Im Sehlabathebe National Park sind für dieses Land typische Wildtiere wie Antilopen und verschiedene Kleintierarten wie Hasen angesiedelt. Die Drakensberge sind eine der wenigen Gegenden im südlichen Afrika, in denen noch Lämmergeier leben. Große Wildtiere sind durch Viehwirtschaft fast völlig ausgestorben.

Wirtschaft 

Wirtschaftlich ist Lesotho stark von Südafrika abhängig. Da Arbeitsplätze rar sind, suchen Sothomänner seit jeher in Südafrika Arbeit, wo sie im Bergbau, in der Landwirtschaft oder als Hausangestellte beschäftigt werden. Etwa 38% der männlichen Arbeitskräfte sind in Südafrika tätig.

Mehr als drei Viertel der im Land verbleibenden Arbeitskräfte sind von der Landwirtschaft abhängig, sie erwirtschaften ungefähr ein Viertel des Bruttoinlandsprodukts (BIP).

Die Tourismusbranche erfuhr in den 80er Jahren großen Aufschwung, vorwiegend durch Touristen aus Südafrika. Die nach Lesotho fließenden Verdienste der Wanderarbeiter gleichen ein riesiges Handelsdefizit aus und stellen einen großen Teil des Einkommens von mehr als der Hälfte aller Haushalte im Land dar.

 

Quelle: Karten: Archiv Medienwerkstatt

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