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Simbabwe liegt im südlichen Afrika und ist ein Land ohne Meeresküste. Es grenzt an Südafrika, Botswana, Sambia und Mosambik. Im Vergleich zu Deutschland ist Simbabwe etwas größer als Deutschland. In Simbabwe leben etwa 16 Millionen Menschen. In der Hauptstadt Harare leben ungefähr 2,1 Millionen Einwohner. Weitere große Städte sind Bulawayo im Südwesten mit etwa 1,2 Millionen Einwohnern, Chitungwiza nahe Harare mit etwa 370.000 Einwohnern, Mutare im Osten mit etwa 225.000 Einwohnern und Gweru in der Mitte des Landes mit ungefähr 158.000 Einwohnern.
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Die Landschaft ist sehr vielseitig. Es gibt Hochländer, Savannen, Flüsse, Ebenen und bis zu 2.593 m hohe Berge. Der wichtigste Fluss ist der Sambesi. Ein berühmter Ort sind die Victoriafälle an der Grenze zu Sambia. Sie sind eine der größten Wasserfälle der Welt und so laut, dass man sie „donnernder Rauch" nennt. Auch die Ruinen von Great Zimbabwe sind weltberühmt. In den Matobo Hills gibt es große Granitfelsen, die wie gestapelt aussehen. Die Tierwelt ist beeindruckend. In Nationalparks leben Elefanten, Löwen, Giraffen, Zebras, Büffel, Nashörner und viele Vögel. Besonders der Hwange-Nationalpark ist bekannt für seine vielen Elefanten. Auch Nilkrokodile und Flusspferde leben in den Gewässern des Landes. Die Menschen in Simbabwe sprechen viele Sprachen, vor allem Shona, Ndebele und Englisch. In Simbabwe leben verschiedene Volksgruppen, zum Beispiel die Shona und die Ndebele. Das Zusammenleben ist kulturell sehr bunt. Die meisten Menschen sind Christen, daneben gibt es auch traditionelle Glaubensvorstellungen. Das Essen besteht oft aus Maisbrei, Gemüse, Bohnen, Fleisch und Fisch. Ein sehr typisches Gericht ist Sadza, ein fester Brei aus Maismehl. Dazu gibt es meist Soße, Gemüse oder Fleisch.
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Das Klima ist meist subtropisch. Es gibt eine Regenzeit (November bis März) und eine Trockenzeit (April bis Oktober). In den höheren Gebieten ist es kühler, in den tieferen Gegenden oft heißer. Manchmal gibt es auch Dürreperioden.
Die Geschichte von Simbabwe reicht weit zurück. Schon vor über 2.000 Jahren lebten dort Menschen. Das berühmte Great Zimbabwe war früher ein wichtiges Handelszentrum. Später kam das Gebiet unter britische Kolonialherrschaft. 1980 wurde Simbabwe unabhängig. Der Name Simbabwe kommt von einer sehr alten Steinruine: Great Zimbabwe. Dort stehen riesige Mauern aus Stein, die schon vor vielen hundert Jahren gebaut wurden. Niemand weiß ganz genau, wie die Menschen damals diese Mauern ohne Maschinen errichtet haben.
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