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Die Haifischarten sind vom Aussterben bedroht

Erst sterben die Haie - und dann die Menschen

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Weltweit werden heute etwa 200 Millionen Haie pro Jahr getötet.
(200.000.000 Haifische, von Menschen und etwa 10 Menschen von Haifischen getötet)
Dies geschieht als  Beifang Haie, die zufällig in Fischernetze geraten, werden meist tot oder verletzt wieder ins Meer zurückgeworfen, weil sie nicht zum gewünschten Fang passen. , oder ganz gezielt als Flossen-, Fleisch- und Knorpellieferant. Die Folgen dieser weltweiten und wenig kontrollierten Bejagung sind eine Katastrophe für diese Tierarten. Viele Haiarten sterben aus, oder stehen bereits auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten.

Über die weiteren Folgen der Haifischvernichtung kannst du hier Genaueres nachlesen.

Finning - die brutalste Art des Haifanges 

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Bei dieser Art des Haifanges werden den Fischen die Flossen abgeschnitten und danach werden sie meist lebendig wieder ins Meer zurückgeworfen, wo sie dann unter großen Schmerzen jämmerlich verenden. 
Eine Haiflossen-Suppe gehört in China zu einem Festessen. Eine normale chinesische Hochzeit kostet rund 40 Haifischen das Leben - und das nur wegen der Flossen-Suppe. Aber auch in Europa und ganz besonders in den USA gehört diese Suppe zum Statussymbol der Reichen. Mit Haiflossen kann man viel Geld verdienen.
Es gibt unter den Fischfängern deshalb eine Finning-Mafia, die sogar Babyhai-Flossen jagen, weil die Reichen dieser Welt bereit sind, rund 100 Euro für einen einzigen Suppenteller zu bezahlen. Das bringt höhere Gewinn als der Drogenhandel. Millionen von Haien werden jedes Jahr abgeschlachtet, nur damit winzige Teile der Flossen als Knorpelmasse in Form von Luxussuppen verzehrt werden können.

Das ist eine Schande!

 

Schillerlocken 

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Die Ursachen für die Ausrottung der Haie liegen aber nicht nur in Asien. Auch hier in Europa wird gefinnt – so gehört Spanien zu den weltweit größten Flossen-Exporteuren – und auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird seit jeher Hai gegessen. Nur mit dem Unterschied, dass das Fischfleisch nicht Hai sondern Schillerlocke heißt. Dabei handelt es sich um die geräucherten Bauchlappen des Dornhais.  Dieser Hai ist inzwischen in den europäischen Meeren so gut wie ausgestorben (z.B. 90 % Rückgänge in der Nordsee).

Was können wir dagegen tun? 

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• Jeder kann diese Informationen anderen erzählen, die es nicht wissen.
• Jeder kann ganz bewusst auf das Essen von Haifleisch verzichten.
• Den Verkauf und den Handel mit Haifleisch an die Aktion www.stop-sales.com melden.

Der Verkauf von Haiprodukten muss verhindert werden.
Große Kaufhausketten wie LIDL, NORDSEE, METRO und viele andere beteiligen sich bereits an der Aktion:
STOPPT DEN VERKAUF VON HAIFLEISCH 

Es gibt aber noch einen ganz anderen wichtigen Grund für die Menschen, kein Haifleisch zu essen, denn
Haifleisch ist giftig und führt zu gesundheitlichen Schäden.

Hier kannst du dazu mehr erfahren. 

 

 

Quelle: Fotos mit freundlicher Genehmigung für die Wissenskarten durch
SHARKPROJECT E.V. Internationale Initiative zum Schutz und zur Erforschung der Haie. Frankfurter Str. 111 B, D-63067 Offenbach;
E-Mail: info@sharkproject.org;
Internet: www.sharkproject.org

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