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Argentinien

Allgemeines und Geschichtliches 

Abb FLÄCHE: 2.766.890 qkm.

BEVÖLKERUNGSZAHL: 39.144.753

BEVÖLKERUNGSDICHTE: 14,1 pro qkm.

Anfang des 16. Jh. kamen die Spanier in das Land. Damals war das heutige Argentinien nur dünn von nomadisch lebenden oder Ackerbau betreibenden Stämmen besiedelt. Die eigentliche Besiedlung des Landes und die langsame Ausweitung des Einflussbereiches der Spanier begann 1535.

Im Jahre 1816 erklärte Argentinien seine Unabhängigkeit vom spanischen Mutterland und 1826 wurden die bisherigen Vereinigten Provinzen des Río de la Plata schließlich zur argentinischen Nation. Im vergangenen Jahrhundert gab es verschiedene Militärdiktaturen und Auseinandersetzungen mit England wegen der Falkland Inseln.

Lage und Klima 

Abb Die argentinisch-chilenische Grenze verläuft fast auf ihrer gesamten Länge entlang des Gebirgskammes der Anden. Die Ausläufer der Anden reichen bis tief in den Nordwesten Argentiniens.

In den meisten Teilen Argentiniens herrscht ein gemäßigtes Klima vor, ausgenommen davon ist eine kleine tropische Region im Nordosten und der subtropische Gran Chaco im Norden des Landes. In Buenos Aires, der Hauptstadt des Landes schwankt die Temperatur im Durchschnitt zwischen 17 und 29°C im Januar und zwischen 6 und 14°C im Juli.

 

Sehenswürdigkeiten 

Abb Argentinien kann in vier Hauptregionen eingeteilt werden:
Die Anden im Westen mit trockenen Becken, Weinbergen, Gletschern und dem Seengebiet;
das fruchtbare Tiefland im Norden mit subtropischen Regenwäldern;
die Pampas im Landesinneren, die sowohl feuchte als auch sehr trockene Gebiete umschließen und Patagonien, das eine Mischung aus Steppen und Gletschern darstellt.

Es gibt 22 Nationalparks in Argentinien, in denen Kaimane, Guanacos, Pumas, Andenlamas, Kondore, Flamingos, Meeressäuger und seltene Seevögel leben.

Das Foto zeigt den höchsten Berg in Südamerika. Es ist der Cerro Aconcagua im Hintergrund mit 6958 m Höhe.

Wirtschaft 

Die Landwirtschaft galt jeher als Haupterwerbszweig Argentiniens. Argentinien ist eines der wichtigsten Exportländer von Rindfleisch, Fellen und Wolle. Ebenso führt das Land große Mengen an Getreide, Mais, Leinsamen, Sojabohnen und Baumwolle aus.

Zu den wichtigen Industriezweigen gehören die Lebensmittelverarbeitung und die Herstellung von Fleischwaren, Fahrzeugen, Konsumgütern, Textilien und Chemikalien. Auch die Druckindustrie und das Hüttenwesen spielen eine erhebliche Rolle. Die Kohle- und Erdölförderung ist in den letzten Jahren ebenfalls stark angewachsen.

 

Quelle: Grafik: Medienwerkstatt
Foto: mfG Bernhard Mühr (www.weltderberge.de)

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