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Natur- und Tierfotograf

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Das ist Klaus Jost, einer der bekanntesten Natur- und Tierfotografen der Welt. Er wohnt in Süddeutschland. Meistens aber ist er unterwegs auf der ganzen Erde um Tiere zu beobachten und zu fotografieren. Solche Reisen (Expeditionen) plant er zum Beispiel in die Wildnis von Alaska und nach Kanada um Braunbären und Eisbären zu entdecken.

Besonders fasziniert ist Klaus Jost auch von den Tieren, die unter Wasser leben. Der Weiße Hai, der Tigerhai und der Bullenhai wurden von ihm in beeindruckenden Bildern dokumentiert. Man kann die Bilder in Ausstellungen auf der ganzen Welt und in großen Zeitschriften immer wieder bewundern.

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Um in der Unterwasserwelt zu fotografieren muss man zunächst ein sehr guter Taucher sein. Klaus Jost hat vor seiner Zeit als Fotograf viele Jahre lang als Marine-Ingenieur und Unterwasserspezialist in allen Weltmeeren gearbeitet. Dazu gehörte vor allem die Planung und Kontrolle der Unterwasserarbeiten bei Hafenbau-Großprojekten. Er hat mehr als 13.000 Stunden unter Wasser verbracht und dabei ganz nebenbei die Pflanzen- und Tierwelt vieler tropischer Länder hautnah kennen gelernt. Und ganz oft waren dabei auch Haifische seine "Arbeitskollegen". Er und seine Taucher hatten nie Probleme mit diesen oft als gefährlich eingeschätzten Meerestieren. 

 

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Eines Tages beschloss Klaus Jost, sich intensiver mit den Haien zu beschäftigen. Er sagt:

"Hat man Haie einmal unter Wasser gesehen wird man das nie vergessen. Es sind einfach fantastische Tiere."


Er beginnt nun, die Fotografie und besonders die Unterwasserfotografie zu erlernen, denn ein herausragender Tierfotograf  muss das Fotografenhandwerk und die Unterwasserfotografie möglichst gut beherrschen.
Zu den guten Tauch- und Fotografierkenntnissen gehört aber vor allem das Wissen über die jeweilige Tierart, die man fotografieren möchte. Klaus Jost stellt dazu fest:

"Man muß grundsätzlich so viel als möglich über Haie und ihr Verhalten wissen. Ebenso über Fauna und Flora des Tauchgebiets. Nur so gelingen außergewöhnliche Aufnahmen. Ein  Marinebiologie Studium wäre optimal."

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"Haie sind wilde Tiere und sollten auch entsprechend behandelt werden. Sie sind keinesfalls Kuscheltiere und einige wenige Arten können auch „gefährlich" werden für den Menschen. Aber sie sind keine blutrünstigen Bestien und keine tödliche Gefahr für arglose Schwimmer. Menschen stehen nicht auf dem Speiseplan der Haie.
Nie darf man aber vergessen: Haie sind absolut unberechenbar. Respekt vor ihnen ist notwendig, Leichtsinn absolut unangebracht.
Beherzigt man alle diese Punkte, ist das Risiko relativ berechenbar - und jeder Tauchgang mit ihnen unvergeßlich."

Zu den Haifischen gibt es noch weitere Wissenskarten.

 

Quelle: Textinformationen von Klaus Jost
Bildverwendung für die Wissenskarten
mit freundlicher Genehmigung von Klaus Jost
www.jostimages.de

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