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Eismaschine

Eine Eisbearbeitungsmaschine wird auf Kunsteisbahnen eingesetzt, um das Eis nach dem Eislauf zu glätten. Es ist ein quaderförmiges Fahrzeug auf vier Rädern.

Am hinteren Teil der Maschine ist ein scharfes Messer montiert, mit dem die oberste Schicht des Eises abgehobelt wird.

Die abgehobelten Eisreste werden über Schneckenwellen gesammelt und in den großen Tank der Maschine transportiert.

Die Maschine verteilt auch erwärmtes Wasser, das hinter den Messern zuletzt aufgesprüht und mit einem Wischtuch abgezogen wird. Dadurch werden kleine Unebenheiten beseitigt und die Eisfläche bekommt einen neuen Glanz.

Der Fahrer sitzt links hinten auf der Maschine.

Zamboni erfindet 1953 die Eismaschine

Erfinder der Eismaschinen ist der US-Amerikaner Frank J. Zamboni (1901-1988). Schon als junger Mann beschäftigte er sich mit Eis, als er in Kalifornien Anlagen baute, die Eisblöcke zum Kühlen von Getränken produzierten. Doch diese Zeit ging zu Ende, als die modernen elektrischen Kühlschränke erfunden wurden und  immer mehr Verbreitung in der Bevölkerung fanden.

1939 baute Zamboni zusammen mit seinem Bruder und einem Cousin die Eisbahn von Paramount in Südkalifornien (den «Iceland Skating Rink»
Diese Kunsteisbahn gibt es heute noch.
Damals musste das Eis noch mit einem Schleifblock bearbeitet werden, der hinter einem Traktor hergezogen wurde. Diese Eisbearbeitung war sehr mühsam, kostete viel Zeit und man brauchte mehrere Arbeiter, die das abgekratzte Eis wegwischen und die Fläche neu bewässern mussten.

Das dauerte Zamboni zu lange, deshalb erfand er eine
Maschine, die das alles alleine bewältigen konnte. Seit 1953 gibt es diese Geräte, die in vielen Eisstadien der Welt dafür sorgen, dass die Schlittschuhläufer und Eishockeyspieler regelmäßig auf einer glatten Eisfläche ihren Sport betreiben können.

Quelle: Medienwerkstatt (AG)

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