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Arbeiten im Schneidersitz

Der Schneidersitz ist eine Bezeichnung für eine Sitzart, bei der beide Füße unter die Oberschenkel geschoben werden.
Weil die Schneider bei ihrer Berufsausübung früher häufig in dieser Sitzhaltung gearbeitet haben, ist diese Bezeichnung entstanden.
Die Schneider saßen aus verschiedenen Gründen auf dem Tisch. Die Stoffteile sollten nicht auf den Fußboden hängen und auch die abgeschnittenen Stoffreste sollten nicht in den Staub fallen. Diese Sitzhaltung erleichtert auch die Arbeit mit schweren Stoffen. Und die Krankengymnasten sagen, dass diese Sitzhaltung sehr gesund ist, weil das Becken und die Wirbelsäule eine geradere Haltung einnehmen.

Abb

Quelle: Foto mit freundlicher Genehmigung für die Wissenskarten durch das Heimatmuseum St. Martin/Pfalz
www.sankt-martik-pfalz.de

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