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Adéliepinguin

Vorkommen 

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Seinen Namen erhielt der Adéliepinguin von dem französischen Seefahrer und Forscher Dumont d'Urville.

Er benannte ihn im Jahre 1840 so nach dem Namen seiner Frau Adélie und ebenso auch das Gebiet in dem sie leben als Adélieland.

Der Adéliepinguin ist die am weitesten verbreitete und auch häufigste Pinguinart.

Sein Vorkommen beschränkt sich hauptsächlich auf den antarktischen Kontinent.

Hier leben ungefähr 30 Millionen Adéliepinguine.

Aussehen 

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Diese Pinguinart erreicht eine Größe von etwa 70 Zentimeter und ein Gewicht von 4 Kilogramm.

Man erkennt sie an ihrem schwarzen Kopf, den weißen Ringen rund um die Augen und dem schwarzen Schnabel.

An seiner Wurzel ist der kurze, schwarzrote Schnabel mit schwarzen Federn bedeckt.

 

Lebensweise und Ernährung 

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Die Adéliepinguine sind keine besonders eifrigen Taucher so wie andere Pinguinarten.

Sie suchen sich ihre Nahrung mit Vorliebe im oberflächennahen Wasser des Meeres.

Ihre Hauptspeise besteht aus Krillkrebsen, kleinen Fischen und Tintenfischen. Die Jagd auf Nahrung findet in großen Schwärmen statt.

Auf dem antarktischen Kontinent bilden die Adéliepinguine riesige Brutkolonien.

Eine der größten dieser Brutkolonien liegt bei Cap Adare am Westeingang zur Ross Sea. Dort leben ungefähr 250.000 Brutpaare.

Fortpflanzung 

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Die Adéliepinguine sind sehr gute Baumeister. Sie brüten auf flachem bis hügeligem Gelände und bauen ihre Nester aus Steinen, die sie zusammentragen. Ein anderes Nistmaterial steht ihnen hier auch nicht zur Verfügung.

Durch diese Bauweise bleiben die Eier trocken, weil die Bodenfeuchtigkeit ferngehalten wird.

Die weiblichen Adéliepinguine sind mit 3 - 4 Jahren, die Männchen mit 4 - 6 Jahren geschlechtsreif.

In der Regel legen die Adéliepinguine zwei etwa 80 Gramm schwere Eier. Die Brutzeit beträgt 35 Tage.

Meistens gelingt es, beide Küken groß zu ziehen. Bei der Geburt sind die Küken zunächst dunkelgrau und werden später braun.

Wie beim Kaiserpinguin kehrt das Weibchen nach der Eiablage zum Meer zurück, während das Männchen das Bebrüten der Eier übernimmt.

Wenn das Weibchen zurückkehrt, um nun die Eier auszubrüten, hat das Männchen eine lange Fastenzeit hinten sich und dabei über 30 Prozent seines Körpergewichts eingebüsst.

Wenn die jungen Pinguine geschlüpft sind, dauert es sechs Wochen bis die Küken zum ersten Mal das Nest verlassen.

Junge Adeliepinguine entwickeln sich wesentlich schneller als die Jungen des Kaiserpinguins. Schon im Alter von acht Wochen verlassen sie die Brutplätze und ziehen los in Richtung Meer.

Weil sie an Land dauernd der Gefahr ausgesetzt sind, Raubmöwen oder Riesensturmvögeln zum Opfer zu fallen, schließen sie sich im Alter von zwei bis drei Wochen zu Gruppen zusammen, um vor ihren Fressfeinden besser geschützt zu sein.


Adeliepinguine haben eine Lebenserwartung von ungefähr 10 Jahren.

 

Quelle:
Fotos mit freundlicher Genehmigung von Dr. Marianne Schönnenbeck

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