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Die mittelalterliche Tafel

Im frühen Mittelalter galt es als Sünde, wenn man zuviel aß. Der Speiseplan wurde vom Kirchenkalender bestimmt. Darin stand, dass man 70 Tage im Jahr fasten musste.
Das änderte sich im 13. Jahrhundert. Durch reichliches Essen und Trinken wollte der Gastgeber zeigen, dass er reich war.

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Das Gleiche galt auch für das Tafelgeschirr. Es war sowohl dekorativ als auch nützlich.
Ansonsten waren die Tische eher bescheiden gedeckt und besaßen keinen weiteren Tischschmuck.

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Der Fürst besaß ein komplettes Gedeck mit Becher, Schüssel, Schneideteller, Messer, Löffel und Salzfass. Es bestand aus wertvollen Metallen und sollte zeigen, dass der Hausherr ein reicher Mann war.
Besonders auf die Sitzordnung legte man großen Wert. Durch sie wurde der Rang der einzelnen Gäste deutlich. Die Gäste mussten bis ins 16. Jahrhundert ihr Besteck selber mitbringen. Weil Gedecke sehr kostbar waren, mussten sie eine Schüssel mit ihrem Tischnachbarn teilen. Gabeln hatten Seltenheitswert. Sie wurden nur zum Auflegen benutzt. Gegessen wurde mit den Händen.
Auch der Gebrauch von Servietten war selbst um 1600 noch nicht allgemein üblich. Allerdings wurden das ganze Mittelalter über Tischtücher benutzt. Sie waren meist aus Damast Damast ist ein Stoff mit eingewebtem Muster. und hingen weit herab, da viele Tische einfach zerlegbar waren und nach dem Essen abgebaut wurden.

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Im späten Mittelalter begeisterten sich die reichen Leute für neue Nahrungsmittel, die fremdländisch und teuer waren.
Bedient wurde auf „französische Art", dabei wurden verschiedene Speisen gleichzeitig gereicht.

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Quelle: Fotos: Medienwerkstatt Mühlacker (MH)

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