Aufsteigende warme Luft
Wenn die Sonne die Erdoberfläche erwärmt, verdunstet Wasser. Die erwärmte und feuchte Luft steigen von der Erde auf. Mit steigender Höhe kühlt die Luft wieder ab. Je kälter die Luft wird, desto weniger Feuchtigkeit kann sie jedoch halten. Die Luft gibt daher die Feuchtigkeit in Form von sogenannten Wolckentröpfchen ab. Anfangs ist ein solches Wolkentröpfchen nur Bruchteile eines Millimeters groß (20 Mikrometer - ein Haar dagegen ist 90 Mikrometer dick). Diese Wolkentröpfchen treffen zusammen und werden dadurch immer größer. Durch mehrfache Zusammenstöße bilden sich nach einiger Zeit Tropfen, die den Durchmesser von einem halben Millimeter erreichen - man spricht dann bereits von Regentropfen. Diese sind bereits so schwer, dass sie nicht mehr von den Aufwinden in der Luft gehalten werden können - sie fallen langsam in Richtung Erdboden. Es regnet, die Erde wird nass. Doch auch die Regentropfen können durch weitere Zusammenstöße auf dem Weg nach unten noch wachsen - doch bei etwa fünf Millimetern ist die Maximalgröße eines Regentropfens erreicht.
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