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Pfingsten

Abb Neben Ostern und Weihnachten ist Pfingsten das dritte sehr wichtige Fest im Kirchenjahr.
Es wird am 7. Sonntag nach Ostern gefeiert. Das Wort Pfingsten (von griechisch "pentekosté" = 50) meint den fünfzigsten Tag nach Ostern.

An Pfingsten wird die Herabsendung des Heiligen Geistes und die Gründung der Kirche gefeiert.
In Deutschland wird dies eher volkstümlich als kirchlich gemacht. In vielen Regionen existieren Pfingstbräuche, so zum Beispiel das Pfingstbaumpflanzen in der Lüneburger Heide oder das Schmücken des Pfingstochsen in Mecklenburg.
Im christlichen Kirchenjahr beendet Pfingsten die fünfzigtägige österliche Freudenzeit.

Die Pfingstgeschichte 

Nach seinem Tod erschien Jesus seinen Jüngern immer wieder. Bevor er in den Himmel auffuhr (siehe Wissenskarte "Christi Himmelfahrt"), erteilte er ihnen den großen Auftrag, die Frohe Botschaft seiner Wiederauferstehung allen Menschen weiterzuerzählen.

Aber Jesus` Freunde hatten Angst, vor allem vor den Soldaten, die auch Jesus gefangen genommen hatten.

Doch sie erinnerten sich wieder an die Worte, die Jesus gesprochen hatte und in denen er ihnen versichert hatte, er würde ihnen seinen Geist senden, mit ihnen sein und ihnen Kraft geben.

In Jerusalem drängten sich die Menschen zum Pfingstfest auf den Straßen. Das Pfingstfest war zu dieser Zeit ein Erntefest.

 

Auch die Jünger waren in der Stadt. Doch sie trauten sich nicht, sich unter die Leute zu mischen. Statt dessen versteckten sie sich in einem Haus und verschlossen alle Türen und Fenster. Sie beteten und baten Jesus um Hilfe. Dabei fühlten sie, wie ihre Angst allmählich immer kleiner wurde. In ihren Herzen veränderte sich etwas: es öffnete sich für die Kraft Gottes.
Es wurde ganz hell in dem Raum, in dem sie saßen, so, als wenn ein großes Licht erstrahlen würde. Das ganze Haus begann sich mit dieser Kraft zu erfüllen.

Dies war der Moment, in dem ein neuer Geist in ihnen erwachte.

Sie rissen die Türen auf und stürmten hinaus. Furchtlos gehen sie unter die Menschen, riefen sie zusammen und erzählten ihnen mit feurigen Zungen von der guten Nachricht, dass Jesus lebe und immer unter ihnen sei. Sie sagten den Menschen, dass Jesus ihnen Hoffnung machen und sie froh machen wolle.

Die Begeisterung der Jünger sprang auf die Zuhörer über wie ein Funke. Auch sie konnten in ihren Herzen die Liebe Gottes spüren. Da die Menschen aus vielen verschiedenen Ländern kamen, verstanden sie unterschiedliche Sprachen. Aber das spielte hier keine Rolle. Denn sie verstanden sich auch ohne Worte.
Wie ein Lauffeuer verbreitete sich der neue Geist in der Stadt. Viele Menschen ließen sich taufen, weil sie auch zu Jesus gehören wollten. Die Jünger machten sich auf, noch vielen weiteren Menschen von Jesus zu erzählen.

 

Quelle:
Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Jürgen Rei
Bildtitel: Wegekreuz in Bayern © Datteln 2005

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