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Tote Meer - allgemein

An der Grenze zwischen Jordanien und Israel liegt  das Tote Meer.
Es ist eigentlich ein riesiger See, der keinen Abfluss hat.
Das Tote Meer ist 67 Kilometer lang und 18 Kilometer breit. Die Strecke einmal herum ist 135 Kilometer lang.
Die durchschnittliche Tiefe beträgt 120 Meter. Die tiefste Stelle ist 380 m tief.
Das Tote Meer liegt etwa 420 m unter dem Meeresspiegel und ist damit der tiefstgelegene See der Erde.
Die Uferregionen sind die tiefstgelegenen Landstellen der Erde.

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Weil es in dieser Gegend ausgesprochen heiß ist, verdunstet dort besonders viel Wasser.
Das hat zur Folge, dass der Salzgehalt des Toten Meeres ungefähr zehnmal so hoch ist wie im Mittelmeer oder im Atlantik. Bei diesem hohen Salzgehalt (bis zu 33 Prozent) können nur ein paar Algen oder Bakterien überleben. Fische gibt es im Toten Meer nicht. Daher kommt auch der Name „Totes Meer".

Das Wasser im Toten Meer ist so salzig, dass man sich auf das Wasser legen kann wie auf eine Luftmatratze und nicht untergeht.

 

 

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Warum befindet sich aber überhaupt Salz im Wasser? 
Im Wasser werden Stoffe gelöst, also in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt.
Immer wenn es regnet, werden Kalk und Salze aus der Erde und den Steinen gelöst.
Durch die Flüsse werden die gelösten Stoffe ins Meer transportiert.
Auf dem Meeresboden gibt es Vulkane, aus denen flüssiges Gestein und Lava austritt. Auch dabei lösen sich Salze im Meerwasser.
Der Salzgehalt in den Meeren steigt langsam an, weil seit Millionen Jahren die gelösten Stoffe im Meer bleiben und immer mehr Stoffe durch die Flüsse hinzukommen.
Die Wassermenge in den Meeren bleibt aber gleich. Das Wasser, das verdunstet und als Wolken aufsteigt, kommt als Regen oder durch die Flüsse wieder zurück.

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Beim Toten Meer verdunstet aber mehr Wasser, weil es dort kaum regnet und der Fluss Jordan nicht genügend Wasser liefert, um immer einen gleich hohen Wasserstand zu gewährleisten.
Außerdem  wird aus dem Jordan immer mehr Wasser entnommen, so dass der Zufluss immer geringer wird.
In den 1930er Jahren betrug der Zufluss noch 1300 Millionen Kubikmeter Wasser im Jahr. Heute sind es etwa nur noch 350 Millionen Kubikmeter Wasser im Jahr.
Das Tote Meer trocknet so langsam aus.
Vor 4000 Jahren lag der Wasserspiegel ungefähr 170 m höher als heute. Dementsprechend größer war auch das Tote Meer.

 

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Quelle: Fotos: Medienwerkstatt Mühlacker (KP)

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