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Stift Melk

In Niederösterreich befindet sich bei der Stadt Melk am rechten Ufer der Donau das Benediktinerkloster Stift Melk.
Der Klosterfelsen war wahrscheinlich schon seit der Römerzeit besiedelt.
Benediktinermönche zogen am 21. März 1089 in das neu erbaute Kloster auf dem Berg ein.
Ein Brand zerstörte am 14. August 1297 das Kloster mit der Kirche und allen Nebengebäuden.
Es wurde zwar wieder aufgebaut, wegen der Pest und verschiedener Missernten erholte es sich aber nicht vollständig.
Der Aufschwung erfolgte erst sehr viel später ab 1623.
Um 1700 wurde der Bau einer neuen Kirche geplant.
Wenig später wurde beschlossen, die gesamte Klosteranlage neu zu bauen.
Der Wiederaufbau konnte aber erst 1762 abgeschlossen werden, weil im Jahr 1738 erneut eine Brandkatastrophe große Teile des Klosters, unter anderem sämtliche Dächer, zerstörte.

Abb

Anfang des 20. Jahrhunderts bekam das Kloster eine moderne Kanalisation, eine neue Wasserleitung und elektrisches Licht.
Heute ist Stift Melk die größte Klosteranlage des österreichischen Barocks.
Allein der Südflügel mit seinem prächtigen Marmorsaal ist über 240 m lang.
Die Länge der Hauptachse beträgt insgesamt 320 Meter.
Als Wahrzeichen der Landschaft Wachau gehört Stift Melk zum UNESCO-Welterbe.
Es beherbergt unter anderem das bekannte Stiftsgymnasium Melk, die älteste noch bestehende Schule Österreichs.

Quelle: Foto: Medienwerkstatt Mühlacker (MH)

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