Ihren Namen hat sie von den brennnesselähnlichen Blättern, denen aber die entsprechenden Haare fehlen. Daher löst ein Berühren der Weißen Taubnessel auch nicht das typische, unangenehme Brennen auf der Haut aus, das man von der Brennnessel kennt. Man findet die Weiße Taubnessel auf Wiesen und Weiden aber auch an Hecken, Zäunen und Wegen. |
Sie erreicht eine Höhe von bis zu 50 cm und wird vorzugsweise von Hummeln besucht, weil sie viel Nektar erzeugt. Hummelarten mit einem kurzen Rüssel beißen die Blütenröhre an, um an den Nektar zu gelangen. Die Blätter der Taubnessel sind gesägt und gestielt. Sie stehen kreuzgegenständig an einem vierkantigen Stängel. Die weißen Blüten der Taubnessel haben 2 Lippen, wobei die Oberlippe behaart ist. Die Taubnessel blüht von April bis Oktober. Schon seit dem Mittelalter wird die Taubnessel als Heilpflanze gegen Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Atmungsorgane geschätzt. Verwendung in der Naturheilkunde finden vor allem die Blüten der Pflanze, die getrocknet werden. Das Kraut hat heutzutage keine besondere Bedeutung mehr.
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Hinweis für Lehrpersonen :
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Quelle: Fotos: Medienwerkstatt Mühlacker www.grundschulmaterial.de |