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Pantherpilz

Abb Neben dem Fliegenpilz ist der Pantherpilz einer der giftigsten Pilze, die in Deutschland vorkommen.

Man erkennt ihn an seinem braunen oder gelb- bis graubraunen Hut. Er sieht zunächst wie eine Halbkugel aus, die später abflacht. Bedeckt ist sie mit vielen weißen Hüllflocken.

Die Lamellen, der Stiel und die glatte Manschette sind weiß, der Knollenrand wirkt wulstig abgesetzt. Das Fleisch des Pantherpilzes riecht ähnlich wie ein Rettich.

Er erreicht eine Größe von vierzehn Zentimetern in der Höhe und elf Zentimetern in der Breite. Man kann ihn von Juli bis Oktober in Laub- und Nadelwäldern finden.

Man kann den Pantherpilz leicht mit dem Grauen Wulstling oder auch dem Perlpilz verwechseln.

Nach dem Genuss des Pantherpilzes kann es zu schweren eventuell sogar tödlichen Vergiftungen kommen.

Die unterschiedliche Giftigkeit der jeweiligen Art ist abhängig von Standort, Jahreszeit und Wachstumsbedingungen. Es ist nicht möglich, diese Pilze durch eine besonderer Zubereitungsart zu entgiften.

Die ersten Vergiftungserscheinungen treten teilweise schon nach 30 Minuten auf. Der Beginn der Beschwerden sind verschwommenes Sehen, Doppelbilder und das Gefühl der Trunkenheit.

Folgende Vergiftungserscheinungen sind beobachtet worden: Muskelzuckungen, Krampfanfälle, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Herz- und Kreislaufbeschwerden, tiefe Bewusstlosigkeit, Koma und Tod.

Nach dem Verzehr des Pantherpilzes sollte sofort 20 – 40 g medizinische Kohle (beim Kind 1 g pro kg Körpergewicht) eingenommen werden. Anschließend muss man unverzüglich ein Krankenhaus aufsuchen. Betroffene dürfen auf keinen Fall selbst ein Auto steuern.

 

 

Quelle:
Foto: http://www.pixelquelle.de

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