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Der Bleistift

Die Geschichte des Bleistifts 

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Vor etwa 450 Jahren fanden Schäfer in England auf ihren Wiesen ein schwarzes Material. Damit kennzeichneten sie ihre Schafe. Und irgendwann bemerkten sie auch, dass man mit dem Material schreiben kann. Und damit dabei die Hände nicht schmutzig wurden, schnitten sie aus dem schwarzen Material kleine Stangen und legten sie zwischen Holzteile. So sollen die Bleistifte entstanden sein, mit denen ihr ab der ersten Klasse in eure Schulhefte schreibt.

Das Material 

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Als Material wird Grafit verwendet. Das ist eine Form von Kohlenstoff. Der Name Grafit ist vom Wort "graphein" abgeleitet. Das ist Griechisch und bedeutet nichts anderes als "schreiben". Und mit Grafit kann man auf vielen verschiedenen Materialien schreiben.

Der Bleistift müsste eigentlich "Grafitstift" heißen.

 

Verschiedene Arten 

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In Deutschland werden heute viele verschiedenartige Bleistifte hergestellt. Die meisten Bleistiftfabriken gibt es in Bayern in der Stadt Nürnberg. Dort werden Spezialbleistifte für verschiedene Handwerksberufe entwickelt. Früher wurde reines Grafit verwendet. Heute wird je nach Härtegrad des Stiftes noch Ton hinzugemischt. Es gilt die Regel: Je mehr Tonanteil im Stift, desto härter ist die Mine.
Aber eigentlich ist die Herstellung eines Bleistiftes ganz einfach.

Die Herstellung 

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Um einen Bleistift zu produzieren benötigt man zwei Brettchen, Grafitminen und Klebstoff. Maschinen fräsen in beide Brettchen kleine Rillen. Danach werden die Minen in die Rillen gelegt.

Die beiden Brettchen werden zusammengeklebt. Das sieht dann aus wie ein Sandwich (oder ein Hamburger). Ein Hobelautomat schneidet die Bleistifte aus diesem Sandwich heraus. Zuletzt werden sie noch lackiert und mit dem Namen der Herstellerfirma bedruckt.

 

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