Kategorie:  Alle    Naturerscheinungen     Weltall     Mond   

Mond - Erdmond

Abb Nachts steht der Mond wie eine große, leuchtende Kugel am Himmel. Doch dieses Licht kommt nicht vom Mond selbst.
Er selbst kann nicht leuchten, sondern er reflektiert das Licht der Sonne.

Bei dem Mond, den wir sehen, handelt es sich um einen Himmelskörper, der sich auf einer ellipsenförmigen Umlaufbahn um die Erde bewegt. Unsere Erde hat nur diesen einen Mond, während der Saturn zum Beispiel 17 Monde hat.

Die Entfernung des Mondes von der Erde beträgt durchschnittlich 384.400 Kilometer. Damit ist er der Himmelkörper, der der Erde am nächsten liegt.


Abb In einem Monat (genauer in 27 Tagen, 7 Stunden, 43 Minuten und 11,5 Sekunden) umkreist der Mond einmal die Erde und mit ihr zusammen die Sonne. In dieser Zeit dreht der Mond sich auch einmal um sich selbst. Daher können wir auch immer nur dieselbe Seite des Mondes sehen.

Der Durchmesser des Mondes beträgt 3.476 Kilometer, was ungefähr einem Viertel des Erddurchmessers entspricht.

Seine Oberfläche steht aus Gebirgsketten, Hügellandschaften, einzelnen Bergen, tiefen Schluchten und unzähligen, riesigen Kratern. Man nimmt an, dass diese Krater durch den Einschlag von Meteoriten entstanden sind.

Weil der Mond keine eigene Atmosphäre hat, kann die Sonne ungehindert auf die ihr zugewandte Mondseite strahlen. Die Temperaturunterschiede auf dem Mond sind daher sehr groß. Auf der Tagseite herrschen Temperaturen von 130 Grad, auf der Nachtseite hingegen von bis zu –160 Grad.

 

Abb Die auffälligste Erscheinung am Mond sind für den Menschen die einzelnen Mondphasen, die davon abhängig sind, in welcher Stellung zur Sonne er sich gerade befindet.

Als Neumond bezeichnet man die Phase, wenn der Mond genau zwischen der Erde und der Sonne steht und noch nicht sichtbar ist.

Anschließend tritt der Mond aus dem Schatten der Erde, und wir können zunächst nur eine kleine Sichel sehen. Diese Phase heißt zunehmender Mond.

Von Nacht zu Nacht wird diese Sichel breiter, bis der Mond schließlich voll und ganz rund aussieht. Wenn er vollkommen erleuchtet ist, spricht man von Vollmond.

In den folgenden Nächten nimmt er allmählich wieder eine Sichelform an, die aber genau seitenverkehrt ist. Das ist die Phase des abnehmenden Mondes.

Abb Nach 28 Tagen (s.o. genaue Zeitangabe) beginnt der Ablauf wieder von vorn.

Die erste Karte des Mondes wurde im Jahre 1610 von dem italienischen Mathematiker, Physiker und Astronomen Galileo Galilei (1564 – 1642) gezeichnet, nachdem er durch sein Fernrohr Unebenheiten auf der Mondoberfläche gesehen hatte.

Im Jahre 1968 wurde der Mond erstmals von einer Mondsonde umrundet, und am 20. Juli 1969 landeten die Astronauten Neil Alden Armstrong, Edwin Aldrin und Michael Collins mit der Apollo 11 auf dem Mond.

Hier kannst du etwas über Neil Alden Armstrong nachlesen ...

 

Quelle:
Fotos: Mit freundlicher Genehmigung von Jürgen Rei © Datteln 2005
Grafik: Medienwerkstatt Mühlacker

  Kategorie:  Alle    Naturerscheinungen     Weltall     Mond   



Grundschulmaterial.de Lernwerkstatt 9

Der Deutsche Kindersoftwarepreis TOMMI 2012 geht an PUSHY!


www.medienwerkstatt.de
Diese Seiten werden kostenlos für Kinder
von der Medienwerkstatt Mühlacker produziert

Copyright © 2004-2019 Medienwerkstatt Mühlacker Verlagsges. mbH. Alle Rechte vorbehalten

Mitglied bei seitenstark.de

Wir sind Mitglied