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Tafelente

Die Tafelente ist in  ganz Europa beheimatet.
Im westlichen Frankreich, in Spanien und Portugal sowie im nördlichen Afrika ist sie jedoch selten und in der Regel nur als Wintergast anzutreffen.
Die europäischen Hauptbrutgebiete sind Belgien, die Niederlande, Teile von Nord- und Ostfrankreich sowie Mittel- und Osteuropa.
Teilweise kommt sie auch in Asien bis zum Baikalsee vor.
Die Tafelente bevorzugt große und flache, stark bewachsene Binnengewässer.

Aber auch flache Küstenzonen und Binnenmeere wie die Ostsee werden von ihr besiedelt. Wenn die Tafelente an großen Gewässern brütet, bevorzugt sie Stillwasserbuchten, Flachwasserabschnitte und Lagunen.

 

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Die kräftig gebaute Tauchente ist etwas kleiner als eine Stockente.
Sie hat einen kurzen Schwanz und im hinteren Körperdrittel ansetzende, kräftige Beine.
Das Männchen hat im Prachtgefieder einen kastanienbraunen Kopf und Hals, eine schwarze Brust, einen hellgrau befiederten Rumpf und einen schwarz befiederten Steiß.
Die schwarze Färbung des Schnabels wird von einer graublauen Querbinde unterbrochen.
Die Iris ist dunkelrot gefärbt.
Die weibliche Tafelente ist deutlich unscheinbarer als das Männchen gefärbt.
Ihr Kopf ist das ganze Jahr über graubraun gefärbt.
Hinter dem Auge und am Schnabelansatz befinden sich helle, in Einzelfällen fast weiß gefärbte Partien.
Die Färbung der Brust ist dunkelgrau oder hellbraun.
Unter dem Auge ist sie etwas dunkler befiedert.
Die Iris ist braun.

Zur Brutzeit ist der Schnabel immer ganz schwarz gefärbt.

 

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Die Tafelente sucht sich ihre Nahrung tauchend oder gründelnd.
Sie besteht sowohl aus Teilen von Röhricht und Wasserpflanzen als auch aus Kleintieren wie Krebstieren, Insekten, aber auch aus Amphibien und kleinen Fischen.
Eine große Rolle spielen am Boden der Gewässer lebende Muscheln, Ringelwürmer sowie Zuckmückenlarven.

Meistens brüten Tafelenten in ihrem dritten Lebensjahr das erste Mal.
Das Weibchen sucht den Nistplatzstandort aus.
Das Nest wird vom Weibchen entweder unmittelbar am Wasser in der Ufervegetation errichtet oder befindet sich gut versteckt auf Inseln im Brutgewässer.
Nur selten wird das Nest auch in einer Baumhöhle und weiter entfernt vom Ufer angelegt.
Es besteht aus Wasserpflanzen, kleinen Ästen und trockenem Gras.
Das Nest ist mit Daunenfedern ausgepolstert.
In den Monaten Mai und Juni legt das Tafelentenweibchen sechs bis neun Eier.
Sie werden vom Weibchen ausgebrütet.
Das Männchen, welches mit mehreren Weibchen verpaart sein kann, bleibt jedoch immer in der Nähe des Nestes.
Bei Gefahr schlägt es Alarm.
Die sofort tauchfähigen Küken schlüpfen nach etwa 25 Tagen.
Nach etwa 10 Wochen können sie fliegen.

Quelle: Fotos mit freundlicher Genehmigung von www.sandmann-naturfoto.de

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