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Burg Hengebach - allgemein

In der Nordeifel befindet sich die Burg Hengebach.
Sie erhebt sich auf einem etwa 180 m langen und bis zu 40 m breiten Grauwackefelsen majestätisch über den Häusern des etwa 1.200 Einwohner zählenden Städtchens Heimbach.

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Schon zu Beginn des 11. Jahrhunderts scheint es die zunächst kleine, möglicherweise hölzerne und nur unzureichend bewehrte Befestigungsanlage hoch oben über der Rur gegeben zu haben.
Anfang des 11. Jahrhunderts werden Richizo und dessen Sohn Godizo von Aspel-Heimbach in einer Urkunde als erste bekannte Besitzer der Burg genannt.
Die ovale Ringburganlage entstand dann zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert.
Wie so oft bei Burgen, wurde sie im Laufe der Zeit belagert, erobert und bekam so andere Besitzer.
Zu Beginn des 12. Jahrhunderts wird in einer Urkunde Hermann I. von Hengebach als Besitzer der Burg genannt.
Obwohl die Familie Hengebach nur bis 1237 Besitzer das Burg war, behielt die Burg doch diesen Namen.
Sie wird allerdings auch Burg Heimbach genannt.
Die letzten Besitzer der Burg waren die Pfalzgrafen von Pfalz-Neuburg.

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Beim großen Brand von Heimbach im Jahre 1687 wurden fast das gesamte Dorf,  die Kirche und große Teile der Burg vernichtet.
Danach verfiel die Burg zu einer Ruine.
1804 wurde die Burg an die Familie Fraikin aus Heimbach verkauft.
Diese benutzte die Ruine als Steinbruch.
Als die Burg 1904 einzustürzen drohte, beschloss man, sie dem Erdboden gleich zu machen.
Aber der „Verein zur Erhaltung der Burgruine Heimbach" kaufte die Burg und leitete umfangreiche Sicherungsmaßnahmen ein.

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1952 wurde die Burg langfristig an eine Düsseldorfer Brauerei verpachtet.
Die Brauerei restaurierte die Burg bis 1954 teilweise und betrieb dort ein Restaurant und ein Hotel.
1969 wurde das Pachtverhältnis beendet und es wurde ab 1970 mit dem vollständigen Wiederaufbau der Burg begonnen.
Das Aussehen der heutigen Burg entstand also zum größten Teil erst im 20. Jahrhundert.
Dabei ist die Verbindung von alten Teilen mit modernen Elementen in der Bevölkerung äußerst umstritten.
Die Außenanlagen und der Bergfried sind ganzjährig zu besichtigen.

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Quelle: Fotos: Medienwerkstatt Mühlacker (MH)

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