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Schwarzer Holunder

Abb Zur Gattung der Holundergewächse gehören 25 verschiedene Arten von sommergrünen Bäumen und Sträuchern, die in den gemäßigten Zonen der Erde wachsen.

Der bekannteste von ihnen ist der Schwarze Holunder, der vor allem wegen seiner großen Trugdolden mit den vielen weißen, winzigen Blüten auch in Gärten und Parks angepflanzt wird.

Er wächst aber auch wild in Auenwäldern, Laubwäldern, Mischwäldern und Lichtungen und breitet sich besonders auf humusreichen und stickstoffhaltigen Böden sehr weit aus.

Als Strauch oder kleiner Baum kann er eine Höhe von bis zu 8 Metern erreichen.

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Die tiefgrünen, gefiederten Blätter haben einen aromatischen Geruch. Die Blütezeit des Schwarzen Holunder ist im späten Frühjahr.

Aus den schwarzen Beeren kann Saft, Gelee und Wein hergestellt werden, in rohem Zustand sollten sie nicht verzehrt werden, da es zu Vergiftungen kommen kann.

Die Blüten werden für einen Holunderblütentee genutzt, der eine blutreinigende, schweißtreibende, krampfstillende und abführende Wirkung hat.

Das weiche Holz nutzen Bastler gerne zur Fertigung von Spielzeugen wie Pfeifen, Wasserspritzen sowie Knall- und Pusterohren, da es sich sehr gut schnitzen lässt.

 

 

Quelle:
Foto 1: Medienwerkstatt Mühlacker 2005
www.grundschulmaterial.de

Foto 2: www.pixelquelle.de

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