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Burg Nideggen - allgemein

In der Eifel befindet sich die Burg Nideggen.
Sie ist das Wahrzeichen der Stadt Nideggen und besaß im Mittelalter den Ruf, uneinnehmbar zu sein.

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Wilhelm II. ließ bereits im Jahr 1177 den Grundstein zum Bau der Burganlage legen.
Der Bau wurde von Wilhelm III. fortgeführt.
1313 wurde der Ansiedlung „Nydeckin", die rund um den Burgflecken entstanden war, das Stadtrecht verliehen.
Ab 1340 wurde die Burganlage durch Wilhelm V. noch weiter ausgebaut.

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Wie bei vielen anderen Burgen auch wechselten im Laufe der Geschichte die Besitzer der Burg mehrfach.
1542 wurde die Burg durch kaiserliche Artilleriegeschütze zerstört.
Sie wurde aber wieder aufgebaut und blieb fast 150 Jahre unversehrt.
1689 wurde die Burg im Zuge des Pfälzischen Erbfolgekrieges von Truppen Ludwigs XIV. ein weiteres Mal ausgeplündert und niedergebrannt.
Erdbeben in den Jahren 1755 und 1878 sorgten dann dafür, dass die Burg zu einer Ruine verfiel.
Sie wurde in Einzelteilen an verschiedene Personen verkauft oder verpachtet.

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1905 wurde die gesamte Burganlage von Nideggener Bürger gekauft und dem Kreis Düren geschenkt.
In dessen Besitz befindet sich die Burg auch heute noch.
Ab 1901 wurde die Burg wieder aufgebaut und als Heimatmuseum genutzt.
Nachdem die Burg im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt wurde, baute man sie in den 1950er Jahren wieder auf.
1979 wurde im Wohnturm der Burg ein Burgenmuseum eröffnet.

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Quelle: Fotos: Medienwerkstatt Mühlacker (MH)

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